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Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 2 / 2022 | An- und Abmelden | Archiv | ||||||||||||||||||||||||||||||
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Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking CIBI Innovationstag am 30. März in München: „Banking 2030 – Trends und Innovationen“ ibi research, 12.01.2022 Bereits seit 2000 veranstalten wir einen jährlichen CIBI Innovationstag. Wir vermitteln mit diesem jährlichen Top-Ereignis zur Digitalisierung in der Finanzdienstleistungsbranche Entscheidern und Umsetzern einen fokussierten Blick auf relevante Innovationen, aufschlussreiche Erfahrungen der First Mover und kommende Prioritäten. Große Herausforderungen liegen vor uns. Welche Trends und Innovationen erwarten uns im Banking 2030? Beim CIBI Innovationstag 2022 nehmen wir uns die Themen Cloud Banking, Sustainability, Payments und New Customer explizit heraus und spannen einen Bogen über alle Beteiligten. Nach zwei online stattgefundenen CIBI Innovationstagen planen wir die CIBI 2022 wieder als Präsenzveranstaltung im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München.
ibi research, 12.01.2022 Das Online-Seminar vermittelt die Grundlagen des Zahlungsverkehrs, stellt dessen Akteure vor und beleuchtet die regulatorischen Hintergründe. Zudem werden die wesentlichen Inhalte und Auswirkungen der Payment Services Directive 2 dargelegt und die Thematik Echtzeitzahlungen/Instant Payments sowie deren Auswirkungen und Chancen behandelt. Ein Ausblick auf Themen wie ISO-20022-Migration, Aktivitäten im Ausland und programmierbares Geld runden das Seminar ab. Zahlreiche Praxisbeispiele veranschaulichen die verschiedenen Themen. Ein Austauschen mit unseren Experten ist während des Online-Seminars jederzeit möglich. Jeder Teilnehmer erhält auf Wunsch eine Teilnahme- bzw. Fortbildungsbestätigung.
Heise, 03.01.2022 Seit November 2017 sind in Europa Überweisungen von Konto zu Konto binnen Sekunden technisch möglich. Die EU-Kommission hatte das Ziel ausgegeben, sogenannte Instant Payments bis Ende 2021 in der ganzen Europäischen Union zum Standard zu machen. Dennoch sind in Deutschland Echtzeitzahlungen nach wie vor die Ausnahme. „Instant Payment ist aus unserer Sicht noch nicht im Alltag der Menschen angekommen. Es wird von Banken eher als Nischenprodukt platziert und ist daher noch weit entfernt vom politischen Willen und den Anforderungen des Handels als New Normal zu gelten“, bilanzierte Ulrich Binnebößel, Zahlungsverkehrsexperte beim Handelsverband Deutschland (HDE).
IT Finanzmagazin, 11.01.2022 PSD2/XS2A oder PSD2-API: Eine Hand voll Institute haben die Kontozugangsschnittstelle im Griff. Einige straucheln. Das zeigten die PSD2-Tests des IT Finanzmagazins 2020 und 2021. Im Interview mit Tobias Schmidt-Hardt (BaFin-Fachreferent Referat Cybersicherheit in der Digitalisierung) geht es unter anderem um seine Einschätzung, welche Probleme noch zu lösen sind und wie die BaFin die XS2A-Entwicklung voranbringen will.
Studie sagt weltweiten Boom für Zahlungen mit Prepaid-Karten bis 2026 voraus Internet World, 10.01.2022 Im Jahr 2026 wird der Wert der weltweit mit Prepaid-Karten getätigten Transaktionen 4,1 Billionen US-Dollar übersteigen. Das ist ein Wachstum von über 75 Prozent gegenüber den 2,3 Billionen US-Dollar des Jahres 2021. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens Juniper Research. Eine weitere wichtige Erkenntnis: Bis 2026 soll der Wert der Prepaid-Kartentransaktionen um gut 50 Prozent höher sein als der für kontaktlose Zahlungstransaktionen prognostizierte Wert. Das Wachstum von Prepaid-Karten wird durch die fortschreitende Ablösung von Bargeld vorangetrieben, da die Volkswirtschaften zunehmend auf digitale Zahlungen umsteigen.
PayTechLaw, 23.12.2021 Im ersten Jahr der neuen Corona-Zeitrechnung hat die Pandemie das Konsumverhalten und damit die Zahlungsgewohnheiten in Europa ordentlich aufgewirbelt. Die Bargeldnachfrage ist gestiegen, die Nutzung als Zahlungsmittel dagegen gesunken. Das Volumen der Kartenzahlungen der in der EU-27 ausgegebenen Karten ist leicht zurückgegangen (minus 0,8 Prozent gegenüber 2019), trotz Substitution des Bargeldes an der Kasse und trotz Zunahme im E-Commerce. Im Kartengeschäft fällt allerdings auf, dass in nahezu allen Mitgliedsstaaten das Kreditkartengeschäft (inkl. sog. charge cards oder delayed debit cards) ordentlich unter den Folgen der Pandemie gelitten hat: Im Durchschnitt minus 13 Prozent. Die Debitkarte dagegen konnte sich mit einem Wachstum von 4% behaupten. Die entgegengesetzte Entwicklung bei Debit- und Kreditkarten in der EU analysiert Hugo Godschalk in seinem Blogbeitrag.
Initiative Deutsche Zahlungssysteme, 10.01.2022 Einige Kreditinstitute geben ihre girocard bereits ohne GeldKarte- und girogo-Funktion an ihre Kunden aus. Alle übrigen Karten sollen bis Ende 2024 ausgetauscht sein. Aktuell kann die GeldKarte- bzw. girogo-Funktion noch an allen aktiven Akzeptanzstellen weiter genutzt werden. Auch das vorhandene Prepaid-Guthaben kann bei dem jeweiligen Kreditinstitut am Geldautomaten entladen werden. Die Funktion der Altersverifikation bleibt auf der girocard erhalten. In diesem Zusammenhang plant die DK zudem die Altersverifikation auch für die digitale girocard im Smartphone möglich zu machen.
Versteckte Hinweise: Paypal arbeitet an eigenem Stablecoin t3n, 08.01.2022 Der Entwickler Steve Moser hat Bloomberg über eine Entdeckung unterrichtet, die für Bewegung im Kryptomarkt sorgen könnte. Er fand Beweise für die Entwicklung eines Stablecoins in der Paypal-App. Versteckter Code und Bilder sollen die Arbeit an einem sogenannten „PayPal Coin“ beweisen. Aus dem Code liest Moser, dass der Coin durch den US-Dollar gedeckt sein soll. Auf die Enthüllung hat Paypal inzwischen mit einer Bestätigung reagiert.
BASIC thinking, 05.01.2022 China feilt bereits seit geraumer Zeit an einem digitalen Yuan. Nun hat die chinesische Regierung eine Wallet-App für den E-Yuan an den Start gebracht. Nutzer:innen können ihr Geld mit der Anwendung in die digitale Währung umwandeln und auch damit bezahlen. Momentan können aber nur die Einwohner:innen der zehn größten chinesischen Metropolen die App nutzen.
Einzelhandel blickt auf dramatisches Jahr 2021 zurück HDE, 05.01.2022 Mit Blick auf das zurückliegende Jahr 2021 zieht der Handelsverband Deutschland (HDE) eine gemischte erste Bilanz für die vergangenen zwölf Monate. Während sich besonders im Online-Handel Wachstumseffekte zeigten, fuhren weite Teile des stationären Non-Food-Handels im Jahresverlauf deutliche Umsatzverluste ein. Angesichts bis heute spürbarer Auswirkungen monatelanger Lockdowns und seit November 2021 geltender Zugangsbeschränkungen bleibt die Lage im Einzelhandel nach dem Jahreswechsel extrem angespannt. Derzeit rechnet der HDE in seiner Prognose für das Gesamtjahr 2021 mit einem nominalen Umsatzplus von 1,5 Prozent im Einzelhandel (stationär und online). Preisbereinigt wird das Vorjahresergebnis erreicht.
IT Finanzmagazin, 11.01.2022 Payone als Joint Venture von Worldline und der DSV-Gruppe und das Berliner Fintech Banxware sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Die neue Kooperation hat zum Ziel, Payone-Kunden in Deutschland zukünftig schnell, einfach und bequem Zugang zu Liquidität zu verschaffen: Die Bewilligung und Auszahlung einer Händlerfinanzierung erfolgt im Schnitt bereits innerhalb von 15 Minuten nach Online-Beantragung über das Händler-Portal bei Payone. Nach einer Pilotphase mit ausgewählten Händlerkunden, die im Januar 2022 startet, soll die innovative Finanzierungslösung im Laufe des Jahres bundesweit ausgerollt werden.
gi Geldinstitute, 28.12.2022 Die Neugründung von Fintechs in Deutschland hat nach einer leichten Wachstumsdelle wieder deutlich angezogen und liegt 2021 sogar auf Rekordkurs. 2020 wurden insgesamt 121 neue Fintech-Startups gegründet. Das entspricht einer Steigerung von 15 Prozent im Vergleich zum Erhebungszeitpunkt der letztjährigen Studie. Der Trend scheint sich auch 2021 fortzusetzen. So wurden bereits 86 Fintech-Neugründungen registriert. Zum Veröffentlichungszeitpunkt der Vorjahresstudie waren es 48. Das entspricht einer Steigerung von fast 80 Prozent. Insgesamt zählt der deutsche Fintech-Sektor damit aktuell erstmals über 1.000 Startups. Die Anzahl beträgt per Ende September 2021 genau 1.056 Startups. Zu diesen Ergebnissen kommt die Comdirect Fintech-Studie, die gemeinsam mit Barkow Consulting und dem main incubator, dem Frühphaseninvestor der Commerzbank Gruppe, erhoben wurde.
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