Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 26 / 2021     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Erneuerung der SWIFT-Plattform nimmt Formen an
Deutsche Bank kooperiert mit Fiserv
ibi-Umfrage: Cross Border Payments – die Zukunft des Auslandszahlungsverkehrs
ibi-Seminar „Zahlungsverkehr von A-Z“ am 8. Juli online
 
Kartenzahlungen
Visa übernimmt schwedisches Fintech Tink für 1,8 Milliarden Euro
 
E- und M-Payment
NFC: Gesetzesänderung könnte Apple Pay öffnen
Drei Viertel der deutschen Haushalte zahlen für Video-Streaming
GfK-Studie zu Bezahltrends im Handel: 61 Prozent zahlen kontaktlos
Geldautomaten und Bezahlterminals mit dem Smartphone gehackt
 
Sonstiges
Dark Patterns: So werden Sie im Netz manipuliert
Neues Verbraucherschutzgesetz verkürzt Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen
Blockchain beyond the hype: eInvoicing und digitale Prozesse
BKA: Starke Zunahme von Geldautomatensprengungen
Webinar-Reihe zum Thema Bezahlen startet am 12. Juli


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Erneuerung der SWIFT-Plattform nimmt Formen an
IT Finanzmagazin, 24.06.2021

Bereits seit Beginn der Initiative SWIFT gpi (global payment innovations) im Jahr 2017 geht ein harter Kern aus mehreren führenden Banken voran, um der Entwicklung Kraft und Tempo zu verleihen. Die Deutsche Bank, Bank of China, Bank of New York Mellon, BNP Paribas, Citi und Standard Chartered haben nun bekanntgegeben, dass sie bereits mit den Vorbereitungen begonnen haben, um die kommenden Funktionen bereits zum Start im November 2022 nutzen zu können. Sie setzen damit ein deutliches Signal: Die von Experten als ehrgeizig bezeichnete Roadmap der Erneuerung soll fristgerecht umgesetzt werden.
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Deutsche Bank kooperiert mit Fiserv
Der Treasurer, 21.06.2021

Die Deutsche Bank und der Finanztechnologieanbieter Fiserv gründen ein gemeinsames Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main. Vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen soll das Joint Venture kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) im deutschen Markt umfassende Zahlungsakzeptanz- und Bankdienstleistungen anbieten. Konkret geht es darum, dass das Joint Venture mehrere Zahlungsverkehrslösungen unter einem Dach bündeln wird, darunter auch Clover, Fiservs Plattform für Zahlungsakzeptanz an der Ladenkasse. Laut der Deutschen Bank entsteht durch die Kooperation ein Produktangebot, das den Abschluss von mehreren Verträgen mit verschiedenen Zahlungsverkehrsanbietern unnötig macht.
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ibi-Umfrage: Cross Border Payments – die Zukunft des Auslandszahlungsverkehrs
ibi research, 30.06.2021

Das Volumen grenzüberschreitender Zahlungen – außerhalb des von SEPA regulierten Euro-Raums – nimmt kontinuierlich zu. Dies gilt neben den Zahlungen von Konsumenten vor allem für Unternehmen. Dabei laufen im B2B-Geschäft die Mehrzahl der Transaktionen klassisch über Banken und SWIFT, aber auch alternative Anbieter positionieren sich am Markt. Nun stehen Unternehmen, Banken und Zahlungsdienstleister vor der Entscheidung, wie sie ihr Geschäftsmodell für die Zukunft ausrichten sollen. Sind Sie in Ihrem Unternehmen verantwortlich für den B2B-Auslandszahlungsverkehr? Dann ist Ihre Expertise jetzt gefragt!
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ibi-Seminar „Zahlungsverkehr von A-Z“ am 8. Juli online
ibi research, 30.06.2021

Das Online-Seminar vermittelt die Grundlagen des Zahlungsverkehrs, stellt seine Akteure vor und beleuchtet die regulatorischen Hintergründe. Zudem werden die wesentlichen Inhalte und Auswirkungen der Payment Services Directive 2 dargelegt und die Thematik Echtzeitzahlungen / Instant Payments sowie deren Auswirkungen und Chancen behandelt. Ein Ausblick auf Themen wie ISO 20022-Migration, Aktivitäten im Ausland und programmierbares Geld runden das Seminar ab. Zahlreiche Praxisbeispiele veranschaulichen die verschiedenen Themen. Ein Austauschen mit unseren Experten ist während des Online-Seminars jederzeit möglich. Jeder Teilnehmer erhält auf Wunsch eine Teilnahme- bzw. Fortbildungsbestätigung.
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Kartenzahlungen
Visa übernimmt schwedisches Fintech Tink für 1,8 Milliarden Euro
WirtschaftsWoche, 24.06.2021

In der schwedischen Tech-Branche ist weiterhin viel Bewegung. Nach den Mega-Finanzierungsrunden für Northvolt und Klarna gibt heute nun US-Kreditkartenkonzern Visa bekannt, das Stockholmer Fintech Tink zu kaufen. Das schwedische Startup ist eine Open-Banking-Plattform. Für die Übernahme wird Visa 1,8 Milliarden Euro zahlen – einschließlich Bargeld und Anreizen zur Mitarbeiterbindung. Das amerikanische Kreditkartenunternehmen verspricht sich von der Übernahme des schwedischen Finanzdaten-Startups den großen Einstieg ins europäische Open-Banking-Geschäft.
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E- und M-Payment
NFC: Gesetzesänderung könnte Apple Pay öffnen
Golem, 25.06.2021

Der Bundesrat hat am 25. Juni 2021 einen Gesetzesänderungsvorschlag des Bundestags gebilligt, der zu einer besseren Nutzung von Apple Pay für Banken und Unternehmen führen könnte. Im Entwurf geht es eigentlich um die Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Verhinderung von Geldwäsche. Der Bundestag hatte in diesem Zuge auch eine Änderung des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes angeregt. Dabei sollten bestimmte Formulierungen so geändert werden, dass Apple seine NFC-Schnittstelle, die die Grundlage für Apple Pay darstellt, für andere Zahlungsdienstleister freigibt.
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Drei Viertel der deutschen Haushalte zahlen für Video-Streaming
ONEtoONE, 24.06.2021

Die nicht-lineare Video-Nutzung nimmt in Deutschland seit 2015 kontinuierlich zu. Nur noch 27 Prozent der Befragten gaben an, so gut wie gar keine non-linearen Angebote zu nutzen. Dem gegenüber steht ein Anteil von 17 Prozent sogenannter Heavy User, die mehr als die Hälfte ihrer relevanten Bildschirmzeit mit non-linearen Inhalten verbringen. Die Mehrzahl der Konsumenten setzt derzeit allerdings auf eine Mischung aus linear und non-linear. Das sind die Kernaussagen 15. Ausgabe des Media Consumer Survey von Deloitte.
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GfK-Studie zu Bezahltrends im Handel: 61 Prozent zahlen kontaktlos
Mastercard, 24.06.2021

In Deutschland wird kontaktloses und mobiles Bezahlen immer beliebter. Hauptgrund dafür: Veränderte Gewohnheiten und das neue Hygeniebewusstsein der Verbraucher:innen seit dem Beginn der Corona-Pandemie. 61 Prozent bezahlen inzwischen kontaktlos, mehr als ein Fünftel nutzt bereits Mobile Payment mit Handy und Smartwatch. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK im Auftrag von Mastercard. Damit verstärkt sich ein Trend, der schon bei der Untersuchung des Zahlverhaltens im vergangenen Jahr gemessen wurde.
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Geldautomaten und Bezahlterminals mit dem Smartphone gehackt
Golem, 28.06.2021

Seit einigen Jahren kann mit Smartphones, EC- und Kreditkarten kontaktlos per NFC-Chip bezahlt werden. Dem Forscher Josep Rodriguez von der Sicherheitsfirma IOActive ist es nun gelungen, Geldautomaten und Bezahlterminals über die NFC-Schnittstelle zu hacken. Betroffen sind weltweit Millionen Geräte. Um die Sicherheitslücken auszunutzen, hat er eine Android-App entwickelt, welche die Funkverbindungen von Kreditkarten nachahmen und Schwachstellen in der Firmware der NFC-Chips in den Bezahlterminals oder Geldautomaten ausnutzen kann.
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Sonstiges
Dark Patterns: So werden Sie im Netz manipuliert
Spiegel, 27.06.2021

Es gibt Klicks im Netz, die es in sich haben: etwa die, mit denen sich ein Vertrag minutenschnell abschließen lässt – während zum Kündigen ein ausgiebiges Studium des Kleingedruckten und ein Anruf bei einer kaum erreichbaren Hotline notwendig sind. Andere Klicks hingegen bringen wenig: Egal wie oft man den kostenpflichtigen Premium-Account einer Streamingplattform ablehnt – man muss immer wieder auf „Nein“ klicken. Und dann gibt es noch Klicks, die einen in den Wahnsinn treiben können: etwa die, mit denen man allen Werbecookies widersprechen will, die aber früher oder später doch zur Aufgabe zwingen, weil fast jeder Cookie-Banner neue Hindernisse in den Weg legt. Die Tricks hinter all diesen Klicks haben einen Namen: Dark Patterns – dunkle Muster. Sie gehören mittlerweile für viele Unternehmen zur gängigen Praxis. Nun wollen Politiker auf Länder-, Bundes- und Europaebene dem Treiben Einhalt gebieten.
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Neues Verbraucherschutzgesetz verkürzt Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen
t3n, 25.06.2021

Mobilfunkverträge, Abos von Streamingdiensten oder der Vertrag mit dem Fitnessstudio sind von einem neuen Gesetz betroffen, das vor allem die zulässigen Laufzeiten und Kündigungsfristen im Sinne des Verbraucherschutzes regelt. Das neue Gesetz soll verhindern, dass Verbraucherinnen und Verbraucher lange in Verträgen gebunden werden können. Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes dürfen Verträge grundsätzlich nur noch ein Jahr Laufzeit haben. Maximale Laufzeiten von bis zu zwei Jahren bleiben zwar möglich, aber nur, wenn der potenzielle Kunde gleichzeitig ein Angebot für einen Ein-Jahres-Vertrag bekommt, der im Monatsdurchschnitt höchstens 25 Prozent teurer sein darf. In diesem Fall hätte der Kunde die Möglichkeit, sich wegen der attraktiveren Kondition willentlich für eine längere Laufzeit zu entscheiden.
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Blockchain beyond the hype: eInvoicing und digitale Prozesse
FeRD, 18.06.2021

Die Blockchain-Technologie stellt einige Unique Selling Points (USP) dar, die vernetzte Systeme unterstützen: Nachweisbarkeit, Transparenz und Prozesse. Boris Lingl zeigt in seinem Beitrag, wie die Blockchain bei der Gestaltung durchgängig digitaler Prozesse zwischen Unternehmen beitragen kann.
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BKA: Starke Zunahme von Geldautomatensprengungen
IT Finanzmagazin, 15.06.2021

Im Berichtsjahr 2020 hat die Polizei in Deutschland wesentlich mehr Fälle von physischen Angriffen auf Geldautomaten als in den Vorjahren gezählt. Wie aus dem vom BKA herausgegebenen Bundeslagebild „Angriffe auf Geldautomaten“ hervorgeht, stieg die Zahl im vergangenen Jahr um 28,2 Prozent auf 704 Fälle (2019: 549 Fälle).
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Webinar-Reihe zum Thema Bezahlen startet am 12. Juli
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg, 30.06.2021

Die Corona-Pandemie stellt mittlerweile einen unumgänglichen Bestandteil des privaten und beruflichen Alltags dar. Durch die Schließung der stationären Ladengeschäfte und die mit der Wiedereröffnung verbundenen Hygienemaßnahmen wurden immer mehr Produkte online vertrieben. Auch der Wunsch nach kontaktlosen Zahlungsverfahren im stationären Handel, in Gastronomie & Co. wurde in diesem Kontext immer stärker. Um insbesondere kleine und mittleren Unternehmen hierbei zu unterstützen, hat das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg eine dreiteilige Webinar-Reihe zum Bezahlen ins Leben gerufen, die praxisnah und neutral zu diesem aktuellen Thema informiert.
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© 2021 ibi research

ibi aktuell: „Handel.International.Digital.“ am 12. Juli

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