Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 45 / 2020     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
ibi-Ganztages-Webinar „Zahlungsverkehr von A-Z“ am 26. November
Berlin Group beginnt Arbeit an OpenFinance API
Der große PSD2/XS2A-Test: Welche Banken könnten auf eine Ausnahmegenehmigung hoffen?
Blog: Zusammenfassung des Status quo zum Instant Payment
 
Kartenzahlungen
Visa Tap to Phone: Kontaktlose Zahlungsakzeptanz für Händler startet in Deutschland
Paypal ermöglicht Instant Transfers direkt auf Mastercard-Kreditkarten
 
E- und M-Payment
Jeder Zweite in Deutschland befürwortet die Zwei-Faktor-Authentifizierung
Paypal akzeptiert Bitcoin: Warum jetzt sehr viel auf dem Spiel steht
Thalia startet kassenloses Bezahlsystem „Scan & Go“
 
Sonstiges
Allensbach-Studie: Bezahltypen der Republik
Stichtag 27. November: E-Rechnungs-Pflicht gegenüber Bundesbehörden tritt in Kraft
Bankgeschäfte finden zunehmend online statt
Nordkorea: Eigenes mobiles Bezahlsystem?
Weltspartag: Goodbye, Sparbuch!


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
ibi-Ganztages-Webinar „Zahlungsverkehr von A-Z“ am 26. November
ibi research, 04.11.2020

Holen Sie sich die Grundlagen des deutschen Zahlungsverkehrs! Das Online-Seminar vermittelt die Grundlagen des Zahlungsverkehrs, stellt seine Akteure vor und beleuchtet die regulatorischen Hintergründe. Zudem werden die wesentlichen Inhalte und Auswirkungen der Payment Services Directive 2 dargelegt und die Thematik Echtzeitzahlungen / Instant Payments sowie deren Auswirkungen und Chancen behandelt. Ein Ausblick auf Themen wie ISO 20022-Migration, Aktivitäten im Ausland und programmierbares Geld runden das Seminar ab. Zahlreiche Praxisbeispiele veranschaulichen die verschiedenen Themen. Ein Austauschen mit unseren Experten ist während des Online-Seminars jederzeit möglich. Jeder Teilnehmer erhält auf Wunsch eine Teilnahme- bzw. Fortbildungsbestätigung.
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Berlin Group beginnt Arbeit an OpenFinance API
Heise, 26.10.2020

Die EU hatte mit ihrer zweiten Zahlungsdienste-Richtlinie (PSD2) zwar festgelegt, dass Banken Dritten per Programmierschnittstelle Zugriff auf Kontodaten geben und ihnen das Auslösen von Überweisungen ermöglichen müssen. Das Wie jedoch wollte sie dem Markt überlassen und riskierte damit ein API-Wirrwarr. Dass es dazu nicht kam, ist unter anderem der Berlin Group zu verdanken: Das Konsortium aus großen europäischen Banken und Bankenverbänden entwickelte mit der NextGenPSD2-API ein Interface, das sich als Quasi-Standard etabliert hat. Nun geht die Berlin Group einen Schritt weiter und kündigt die Entwicklung einer Open-Finance-API an, die über die von der PSD2 geforderten Funktionen hinaus weitere anbietet. Dazu gehören Request to Pay, Pay by Loan und elektronische Mandate für SEPA.
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Der große PSD2/XS2A-Test: Welche Banken könnten auf eine Ausnahmegenehmigung hoffen?
IT Finanzmagazin, 27.10.2020

Seit etwas mehr als einem Jahr ist die zweite Stufe der PSD2 in Kraft: Seitdem gilt neben der starken Kundenauthentifizierung auch die Öffnung der Zahlungskonten für regulierte Drittanbieter (TPP) über die dedizierten Schnittstellen. Wer eine funktionale Schnittstelle anbieten kann, dem könnte eine Ausnahmegenehmigung seitens der BaFin erteilt werden. Wird diese erteilt, greifen Drittanbieter nur noch über die dedizierte Schnittstelle zu. IT Finanzmagazin hat die PSD2/XS2A-Schnittstellen getestet. Und es gab einige Überraschungen!
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Blog: Zusammenfassung des Status quo zum Instant Payment
CPG Finance Systems, 23.10.2020

Der aktuelle Blogbeitrag ist Teil einer Serie zu SEPA Instant Payment. Anhand von öffentlichen Daten von ECB bzw. EBA Clearing wird analysiert, wie es um die Adaption des Payment-Schemes durch Banken und Finanzinstituten im SEPA-Raum steht. Folgende Themen umfasst der Beitrag: An TIPS binden sich Bankgruppen mit vielen BICs an, RT1 wird von Bankgruppen mit weniger BICs angebunden. 19 Prozent der BIC-Bankcodes des SEPA SCL-Directories sind Instant Payment fähig, um „neues Normal“ zu sein ist hier noch einiges an Adaption erforderlich. Die EZB hat in den letzten Wochen einige wegweisende Ankündigungen für TIPS veröffentlicht, die Interoperabilität und Adaption fördern dürften.
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Kartenzahlungen
Visa Tap to Phone: Kontaktlose Zahlungsakzeptanz für Händler startet in Deutschland
VISA, 29.10.2020

Nach der Pilotphase von Visa Tap to Phone im vergangenen Jahr ist der Service nun in 16 Märkten, darunter auch Deutschland, verfügbar. Tap to Phone verwandelt Android-Smartphones oder -Tablets der aktuellen Generation in kontaktlose softwarebasierte Point-of-Sale-Terminals (SoftPOS) – ohne zusätzliche Hardware. Nun ist die Technologie in zahlreichen Ländern in Europa, dem Nahen Osten, Afrika, dem asiatisch-pazifischen Raum und Lateinamerika verfügbar. Das ebenfalls neue Programm „Visa Ready for Tap to Phone“ hilft dabei, den Service weltweit schneller zur Verfügung zu stellen und die funktionale Bewertung für die Lösungsanbieter von fast zwei Monaten auf wenige Stunden zu reduzieren.
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Paypal ermöglicht Instant Transfers direkt auf Mastercard-Kreditkarten
IT Finanzmagazin, 27.10.2020

Anstatt auf ein Konto können Paypal-Kunden nun Geld auch per Echtzeit-Überweisung direkt auf ihre Mastercard-Kreditkarte transferieren. Dazu kooperiert der Zahlungsdienstleister mit dem Kreditkartenunternehmen in zahlreichen europäischen Ländern, darunter auch Deutschland. Die Abwicklung erfolgt über die Mastercard-Send-Plattform.
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E- und M-Payment
Jeder Zweite in Deutschland befürwortet die Zwei-Faktor-Authentifizierung
Mastercard, 28.10.2020

Am 31. Dezember dieses Jahres endet die Frist für die Umsetzung der PSD2-Richtlinie zur Starken Kundenauthentifizierung. Wie eine aktuelle repräsentative Umfrage der GfK im Auftrag von Mastercard belegt, gewinnt die Starke Kundenauthentifizierung, auch als Zwei-Faktor-Authentifizierung bekannt, kurz vor der endgültig verbindlichen Einführung an Akzeptanz. Im Vergleich zum vorherigen Jahr, in dem die GfK eine ähnliche Umfrage durchführte, sagen nun 50 Prozent der Befragten, dass sie die Regelung gut finden. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als 2019. 49 Prozent glauben, dass ihre Online-Zahlungen durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung sicherer werden.
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Paypal akzeptiert Bitcoin: Warum jetzt sehr viel auf dem Spiel steht
t3n, 02.11.2020

Die Ankündigung von Paypal am 21. Oktober, mehrere der größten Kryptowährungen zu akzeptieren, verhalf dem Krypto-Markt, einen ordentlichen Sprung gen Norden zu machen. Nicht nur erreicht Bitcoin mit über 13.000 US-Dollar ein neues Jahreshoch, es steht auch die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen mit über 400 Milliarden Dollar so hoch wie seit Mai 2018 nicht mehr. So nachvollziehbar die Kursreaktionen sind, stellt sich doch die Frage, was es für das Krypto-Ökosystem im Allgemeinen und den Aspekt der Dezentralisierung im Speziellen bedeutet, wenn ein Silicon-Valley-Konzern wie Paypal in die Token-Ökonomie einsteigt.
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Thalia startet kassenloses Bezahlsystem „Scan & Go“
Golem, 30.10.2020

Thalia hat in seinen Filialen das Bezahlsystem Scan&Go eingeführt. Mit Scan&Go entfällt der Gang zur Kasse komplett, da die Kundschaft die Waren selbst scannt und online bezahlt. Dafür ist die kostenlose Thalia-App erforderlich. Über die App werden die Produkte, die gekauft werden sollen, eingescannt. Am Ende des Einkaufs werden die Waren direkt in der App bezahlt. Um von den Ladenmitarbeitern nicht mit Ladendieben verwechselt zu werden, müssen Scan&Go-Kunden eine spezielle Tasche verwenden, die sie am Eingang der Thalia-Filialen erhalten.
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Sonstiges
Allensbach-Studie: Bezahltypen der Republik
Initiative Deutsche Zahlungssysteme, 29.10.2020

Ist Mobile Payment nur ein Trend in der Großstadt? Entscheidet Alter oder Geschlecht über die präferierte Bezahlform? Die Initiative Deutsche Zahlungssysteme überprüft Bezahlmythen anhand der von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter 1.237 Personen. Ein Blick auf die Bezahltypen der Republik zeigt: Einige Mythen halten der Realität nicht mehr Stand. So ist z. B. die girocard mit geringen Schwankungen nahezu gleich über alle Geschlechter, Alters-, Berufs-, Einkommens- und Regionalstrukturen verteilt. Rund 96 Prozent aller Befragten besitzen mindestens eine girocard.
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Stichtag 27. November: E-Rechnungs-Pflicht gegenüber Bundesbehörden tritt in Kraft
FeRD, 20.10.2020

Mit Blick auf den Kalender weisen das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD), Vertreter aus Unternehmens- und Wirtschaftsverbänden und die Bundesverwaltung auf den näher rückenden Stichtag hin: Zum 27. November 2020 sind grundsätzlich alle Lieferanten von öffentlichen Auftraggebern des Bundes verpflichtet, ihre Rechnungen in elektronischer Form einzureichen. Während die Bundesverwaltung flächendeckend schon seit November 2019 in der Lage ist, E-Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten, ist es jetzt an der Wirtschaft nachzuziehen. Noch sind viele betroffene Unternehmen nicht in der Lage, elektronische Rechnungen zu erstellen und zu übermitteln.
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Bankgeschäfte finden zunehmend online statt
Bitkom, 29.10.2020

Um den Kontostand zu prüfen oder eine Überweisung zu tätigen, geht nur noch eine Minderheit regelmäßig in eine Bankfiliale. Und digitale Finanzangebote stoßen auf breites Interesse, während gleichzeitig die Loyalität zur Hausbank schwindet. Das zeigt eine Befragung von 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die heute vorgestellt wurde. Demnach nutzen rund drei Viertel der Bundesbürger (73 Prozent) Online-Banking, das sind drei Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr. 2014 nutzte gerade einmal erst jeder Zweite (53 Prozent) das Online-Angebot seiner Bank.
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Nordkorea: Eigenes mobiles Bezahlsystem?
teltarif.de, 21.10.2020

Kein Land wirkt in der westlichen Welt so geheimnisvoll wie Nordkorea. Nachrichten aus diesem Land dringen nur selten nach draußen und müssen immer mit Vorsicht gelesen und bewertet werden. Aus diesem Land kommt nun aktuell die Meldung, dass das Land ein eigenes mobiles Bezahlsystem entwickelt habe. Dieses erlaube es Nutzern, gebührenfreie Zahlungen per Smartphone zu tätigen. Aus dem Bericht einer nordkoreanischen Propaganda-Website gehe jedoch nicht hervor, auf welcher technologischen Grundlage das Zahlsystem beruht.
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Weltspartag: Goodbye, Sparbuch!
t3n, 30.10.2020

Früher feierten die Banken Ende Oktober den Weltspartag. Der sollte den Kunden Sparen und Vorsorge näherbringen. Inzwischen sind es eher die Banken, die sparen müssen – und das nicht nur an den Werbegeschenken.
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ibi aktuell: Prof. Dr. Penzel schreibt „Banking mit und nach Corona“

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