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Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 27 / 2020 | An- und Abmelden | Archiv | ||||||||||||||||||||||||||||
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Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking ASPSP: Funktionsäquivalenz bei PSD2-Schnittstellen – EBA schafft Klarheit bei den RTS IT Finanzmagazin, 23.06.2020 Anfang Juni hat die EBA (European Banking Authority) eine ihrer „EBA Opinion“ genannten Auslegungshinweise publiziert. Dabei nimmt sich die EBA ganz konkret den Artikel 32 (3) der RTS (Regulatory Technical Standards) auch für ASPSP vor. Die RTS regeln die technische Umsetzung der PSD2. In Artikel 32 (3) wird geregelt, dass Banken („ASPSP“), die eine dedizierte Schnittstelle einsetzen, sicherstellen müssen, dass die Schnittstelle keine Hindernisse („obstacles“) für die Bereitstellung von Zahlungsinitiierungs- und Kontoinformationsdiensten schafft. In der aktuellen Opinion macht die EBA klar, was sie unter diesen Hindernissen versteht. Das IT Finanzmagazin hat Caroline Jenke, Chief Legal Officer und Prokuristin bei FinTecSystems, um ihre Einschätzung gebeten.
„Ausgeklügelter Betrug“ bei Wirecard Süddeutsche Zeitung, 25.06.2020 Beim Zahlungsdienstleister Wirecard, der beim Amtsgericht München einen Insolvenzantrag eingereicht hat, gibt es immer mehr Indizien für einen weltweiten Betrug. Aus dem Konzern sollen hohe Beträge in Steueroasen abgeflossen sein. Die Wirtschaftsprüfgesellschaft EY (früher Ernst & Young), die jahrelang die Bilanzen von Wirecard für in Ordnung befand, spricht von einem „ausgeklügelten Betrug“.
paydirekt vereinfacht das Online-Bezahlen weiter paydirekt, 25.06.2020 Immer mehr Menschen nutzen ihr Smartphone, um online einzukaufen. Beim mobilen Check-out kann es allerdings zu Kaufabbrüchen kommen, wenn Benutzername und Passwort von den Kunden eingegeben werden müssen. Daher ermöglicht paydirekt ab sofort, Online-Einkäufe über die paydirekt-App auch ohne Benutzername und Passwort zu bezahlen. Die Transaktion wird einfach per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN bestätigt.
t3n, 26.06.2020 In der Kryptoszene rumort es. Verschiedene Quellen verlauten, der Bezahldienst Paypal arbeite an einer vollständigen Integration von Bitcoin in die Wallets seiner Nutzer. Rund 325 Millionen aktive Nutzer zählt der Bezahldienst Paypal nach Angaben von Statista weltweit. Einem Bericht des Kryptomagazins Coindesk zufolge, soll der Dienst nun planen, seinen Kunden den Kauf und Verkauf von Bitcoin direkt über Paypal anzubieten.
Mastercard, 25.06.2020 Seit Dezember 2019 können Mastercard-Inhaber der Commerzbank den mobilen Bezahldienst Apple Pay nutzen. Ab heute steht Apple Pay allen Inhabern privater Girokonten der Commerzbank zur Verfügung. Hierfür wird eine kostenlose Virtual Debit Mastercard in der Commerzbank Banking-App erstellt und diese zur Wallet hinzugefügt. Sie kann sofort für kontaktlose Zahlungen verwendet werden.
BTC-ECHO, 25.06.2020 Vor ziemlich genau einem Jahr schockierte Facebook Finanzregulatoren auf der ganzen Welt mit seiner Ankündigung von Libra. Namentlich die Vertreter von Zentralbanken sahen und sehen in Libra eine Bedrohung für die weltweite Finanzmarktstabilität. Von einem „Weckruf“ für die Zentralbanken war die Rede. Die US-amerikanische Notenbank Fed hat nun untersucht, ob Stable Coins wie Libra, die durch ihre Bindung an einen Währungskorb einen stabilen Wechselkurs behalten sollen, tatsächlich zu einem bösen Erwachen für die Zentralbanken führen können – und gibt Entwarnung.
Jetzt teilnehmen! IT-Dienstleister als Akteure zur Stärkung der IT-Sicherheit bei KMU in Deutschland BMWi, 01.07.2020 Im Rahmen der Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ wird im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums eine Online-Umfrage bei IT-Dienstleistern zu IT-Sicherheitsthemen in der Kundengruppe der KMU durchgeführt. Ziel ist es, Kenntnisse über die Leistungserbringung durch IT-Dienstleister für KMU in der Digitalisierung und der IT-Sicherheit zu gewinnen. Die Studienergebnisse werden nicht zuletzt dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen IT-Dienstleistern und KMU zu verbessern. Teilnehmer können also mittelbar zur Fortentwicklung ihres eigenen Geschäftsfelds beitragen. Die Ergebnisse werden anonymisiert veröffentlicht und Ihnen bei Interesse auch persönlich zur Verfügung gestellt.
ibi research, 01.07.2020 Unser beliebtes Format „Update Zahlungsverkehr“ findet am 15. Juli erstmals online als Webinar statt. In Zusammenarbeit mit PPI beschäftigen wir uns mit Innovationen und Trends, die den Zahlungsverkehr derzeit bewegen. Als Beispiele sei hier im Interbankenzahlungsverkehr die Umstellung auf ISO20022 im Eurosystem sowie bei SWIFT genannt. Aber auch im Massenzahlungsverkehr gibt es viele neue Innovationen und Trends. Wie sieht die Umsetzung der starken Kundenauthentifizierung Ende 2020 aus? Welche Rolle spielen Echtzeitzahlungen am POS? Kommen bzw. wann kommen Kryptowährungen und wie stellt sich Europa im Zahlungsverkehr strategisch auf? Das ibi-Seminar liefert eine Momentaufnahme, einen Ausblick sowie grundlegende Hintergrundinformationen ebenso wie die Diskussion der obigen Fragen sowie mögliche Reaktionsmuster und Umsetzungsbeispiele aus der Praxis.
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg, 01.07.2020 Elektronische Rechnungen sind häufig schon fester Bestandteil des kaufmännischen Alltags. Nahezu jedes Unternehmen bekommt mittlerweile Rechnungen in elektronischer Form zugestellt, z. B. als Anhang in einer E-Mail. Zudem versenden immer mehr Unternehmen Ausgangsrechnungen in einem elektronischen Format. Welchen Nutzen schaffen die E-Rechnungen bei digitalen Arbeitsprozessen? Welche gesetzlichen Verpflichtungen und Anforderungen an Verarbeitung und Aufbewahrung müssen erfüllt werden? Das Webinar zeigt, welche Anforderungen von gesetzlicher Seite an elektronische Rechnungen bestehen und wie elektronische Rechnungen digital verarbeitet werden können. Dabei steht auch die Prozessoptimierung im Zahlungs- und Finanzbuchhaltungsprozess im Fokus. Zudem werden an Hand von praktischen Beispielen die elektronischen Rechnungsformate ZUGFeRD und XRechnung erläutert.
Kommune21, 24.06.2020 Eine erprobte Lösung zur medienbruchfreien Verarbeitung und Aufbewahrung von E-Rechnungen bietet der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) bereits seit mehreren Jahren mit KISA.Post, der Schnittstelle IFR-VIS und dem Dokumenten-Management-System VIS Suite (früher: VISkompakt) an. Wie der IT-Dienstleister mitteilt, ist seit vergangenem Jahr auch der Anordnungsworkflow von der Sächsischen Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD) zertifiziert. Neu hinzu gekommen sei in diesem Jahr die Aufgabe, den XRechnungsstandard über ein Portal einzubinden.
Der Bank Blog, 29.06.2020 Der Bankensektor befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Digitalisiert sich die Branche in den kommenden Jahren nicht konsequent, drohen die bisherigen Ertragsmodelle massiv in Bedrängnis zu geraten. Damit es nicht so weit kommt, sollten Banken vorausschauend handeln und ein digitales Ökosystem schaffen. Das gelingt, wenn die Geldhäuser ihre bestehenden Netzwerke klug miteinander verknüpfen, sodass Firmen- und Privatkunden gleichermaßen profitieren. Ein möglicher Weg ist die Implementierung alternativer Finanzinstrumente wie Crowdinvesting, wie das Beispiel der Volksbank Raiffeisenbank Würzburg eG zeigt.
© 2020 ibi research ibi aktuell: Corona-Kurzstudie: Jedem zehnten Händler droht eine mögliche Insolvenz
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