![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 35 / 2019 | An- und Abmelden | Archiv | ||||||||||||||||||||||||||||||
|
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking BaFin zieht die PSD2-Notbremse BargeldlosBlog, 21.08.2019 Die Zwei-Faktor-Autorisierung (2FA) für Zahlungen im Internet wird auch in Deutschland nicht zum 14. September kommen. „Zahlungsdienstleister mit Sitz in Deutschland dürfen Kreditkartenzahlungen im Internet ab dem 14. September 2019 vorerst auch ohne Starke Kundenauthentifizierung ausführen“, das teilt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in einer Pressemitteilung mit. Die EU-Kommission ist damit mit ihrem Ziel, eine „starke Kundenauthentifizierung“ für elektronische Bezahlungen zum 14. September 2019 in Europa einzuführen, vorerst gescheitert. Vor Deutschland hatten bereits Großbritannien, Italien, Österreich und Frankreich den Stichtag für die aufsichtsrechtliche Durchsetzung der sogenannten „Zwei-Faktor-Autorisierung“ aufgehoben.
IT Finanzmagazin, 19.08.2019 Eigentlich sollten von der Bankaufsicht beaufsichtigte Drittdienstleister – oder auch Third-Party-Provider genannt – ab dem 14. September 2019 nur noch über eine PSD2-Schnittstelle auf die von Banken für Ihre Kunden geführten Zahlungskonten zugreifen dürfen. Ein Zugriff bspw. via FinTS sollte ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich sein. Dieser Plan wurde am vergangen Donnerstag von der BaFin zunächst ad acta gelegt, was zu einem Paukenschlag in der Branche geführt hat.
ibi research, 28.08.2019 Aktuell wird der Zahlungsverkehr stark durch Innovationen und regulatorische Themen getrieben. Instant Payments und die PSD2 können hier als regulatorische Beispiele dienen. Welche Auswirkungen haben diese Themen auf die verschiedenen Branchen? Welche Risiken und Chancen bestehen? Wo gibt es auch ganz neue Geschäftsmodelle durch diese Entwicklungen? Das ibi-Seminar liefert eine Momentaufnahme, einen Ausblick sowie grundlegende Hintergrundinformation ebenso wie die Diskussion der obigen Fragen sowie mögliche Reaktionsmuster und Umsetzungsbeispiele aus der Praxis.
Süddeutsche Zeitung, 20.08.2019 Gebühren fürs Geldabheben am Automaten oder für Überweisungen auf Papier: In der Zinsflaute sind Banken und Sparkassen erfinderisch geworden. Dennoch gibt es nach wie vor Kreditinstitute, die kostenlose Girokonten anbieten. Einer Auswertung der Zeitschrift Finanztest zufolge sind noch 22 von rund 290 Kontomodellen gratis, die die Tester bei 122 Geldhäusern unter die Lupe nahmen. Vorausgesetzt: Kunden führen dieses Konto online und nutzen es als Gehalts- oder Rentenkonto.
IT Finanzmagazin, 22.08.2019 Verimi will Identitätsnachweise vereinfachen. Nun ist die Deutsche Bank der erste Partner, der die Identifizierung in seine Prozesse integriert: Ab sofort könnten sich Interessenten mit ihrem Verimi-Account identifizieren (sofern sie schon einen besitzen sollten) und mit wenigen Klicks ein Konto bei der Deutschen Bank eröffnen.
Komplette Kartennummern: Hacker klauen Daten von Mastercard-Kunden n-tv.de, 22.08.2019 Rund 90.000 Kunden sind wohl von einem Datenleck beim Mastercard-Bonusprogramm Priceless Specials betroffen. Dabei gelangten auch Listen mit vollständigen Kartennummern von Zahlungskarten in Umlauf. In ersten, am Montag bekannt gewordenen Listen waren die Nummern noch bis auf die letzten vier und ersten zwei Ziffern unkenntlich. Jetzt teilte Mastercard Kunden jedoch mit, dass „möglicherweise“ auch ihre Zahlungskartennummer betroffen sei, mit der sie sich bei dem Programm angemeldet hatten.
WinFuture, 23.08.2019 Die Apple Card hat auch einige Besonderheiten, unter anderem jene, dass dafür zwingend ein iPhone erforderlich ist. Die Kreditkarte ist auch nicht bloß ein Stück Plastik mit Chip, sondern sticht mit einem Titan-Design ins Auge. Nun hat der Konzern hat ein Support-Dokument bzw. einen Leitfaden für Nutzer veröffentlicht, in dem man auf die ordnungsgemäße Handhabung der Titan-Karte hinweist. Demnach soll man die Apple Card in einer Geldbörse aus weichem Material transportieren, Leder und Jeansstoff soll man hingegen vermeiden, da diese Materialien abfärben können. Vor allem die Hinweise zu Leder und Jeans sorgen seither für Spott im Netz.
Klarna expandiert mit Klarna Instore in den Einzelhandel Internet World Business, 15.08.2019 Der Zahlungsanbieter Klarna geht mit „Klarna Instore“ in Deutschland an den Start. Der Payment-Dienstleister bietet diesen Rechnungs- und Ratenkauf für den stationären Einzelhandel bereits in den USA, in UK, in Skandinavien und in den Niederlanden an. Für Klarna Instore brauchen die Kunden am Point-of-Sale ihr Smartphone. Wenn jemand mit dem Service einen Rechnungs- oder Ratenkauf machen will, sendet das Kassenpersonal dem Kunden eine E-Mail oder eine SMS mit einem Link zu einer Zahlungsseite – dem Klarna Checkout. Dort wählt der Kunde die gewünschte Zahlart und führt die weiteren Schritte aus. Er erhält eine digitale Rechnung im Namen des Händlers an seine E-Mail-Adresse und der Bezahlvorgang ist abgeschlossen.
PayTechLaw-Blog, 13.08.2019 Ist Libra E-Geld oder eher virtuelle Währung? Da die Libra auf der Blockchain-Technologie basiert, ist es naheliegend, die Libra als Kryptowährung zu bezeichnen. Für die aufsichtsrechtliche Klassifizierung ist die zugrundeliegende Technologie jedoch nicht relevant. Aus europäischer Sicht kommen für Libra zwei Kategorien in Betracht: E-Geld (wie in der EMD2 definiert) oder virtuelle Währung (wie in der AMLD5 definiert). Ist Libra E-Geld – ja oder nein? Offensichtlich ist die Lage nicht eindeutig, es gibt unterschiedliche Meinungen im Team der Blog-Autoren.
Casino Online, 21.08.2019 PayPal schließt das Online Glücksspiel mit Wirkung ab 21. Oktober 2019 in Deutschland von der Zahlungsabwicklung aus. Am 19. August veröffentlichte PayPal eine Änderung seiner Nutzerbedingungen und kündigte darin weitere Änderungen zum Oktober an, die dem Paragrafen „Verbotene Aktivitäten“ hinzugefügt werden und laut PayPal als klarstellend zu interpretieren seien. Verboten wird nach aktualisierter Fassung die „Nutzung der PayPal-Services im Zusammenhang mit Angeboten, die an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort nicht legal sind, einschließlich mancher Online-Glücksspielangebote.“
E-Commerce-Tag Regensburg am 17. Oktober: Wie sieht der (digitale) Handel der Zukunft aus? ibi research, 28.08.2019 Gebündeltes Expertenwissen zu allen relevanten Themen, um zukünftig im Handel erfolgreich zu sein – das bietet der E-Commerce-Tag-Regensburg. Treffen Sie hier erfolgreiche Händler und E-Commerce-Experten und diskutieren Sie die Chancen und Risiken der Digitalisierung des Handels. Namhafte E-Commerce-Experten geben wertvolle Tipps und Tricks zu Themen wie Künstliche Intelligenz im Handel, SEO & SEA, Internationaler E-Commerce, Payment & Conversion Rate oder Cyber Crime im E-Commerce. Erfolgsgeschichten aus der E-Commerce-Praxis runden die Veranstaltung ab. Erstmalig zeigen Retail-Start-ups Innovationen für den Handel der Zukunft und diskutieren über den Handel 2030. Am Vortag findet unser E-Commerce-Seminar „Digitale Sichtbarkeit“ statt – exklusiv für Händler, Gründer und Hersteller!
Deutsche Kongress, 28.08.2019 Die 10. Kreditrisiko- und Forderungsmanagement Tage beschäftigen sich in diesem Jahr mit den Themen internationales Kredit- und Forderungsmanagement, Digitalisierung sowie mit der Insolvenzanfechtung nach der Reform. Besonders stehen aber auch wieder Lösungen aus der Praxis für die Praxis und der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Mit dem Rabatt-Code NDK-ibi-2019 können Sie sich zum halben Preis anmelden. Der Code muss lediglich bei der Anmeldung vermerkt werden.
© 2019 ibi research ibi aktuell: ibi-Umfrage: Aktuelle Entwicklungen im B2B-E-Commerce
|
Mit freundlicher Unterstützung von
In Kooperation mit |
|||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||