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Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 31 / 2019 | An- und Abmelden | Archiv | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking Bundesbank-Statistik: Wachstum unbarer Zahlungen setzte sich 2018 fort Deutsche Bundesbank, 26.07.2019 Die Nutzung unbarer Zahlungsinstrumente hat auch im Jahr 2018 weiter zugenommen, wie die Zahlungsverkehrs- und Wertpapierabwicklungsstatistiken der Deutschen Bundesbank zeigen: Knapp 23 Mrd. bargeldlose Transaktionen (+ 1,2 Mrd. bzw. + 5,8 Prozent gegenüber 2017) wurden von deutschen Zahlungsdienstleistern abgewickelt. Der Gesamtwert der unbaren Zahlungen stieg hingegen nur leicht um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 55,8 Billionen Euro. Dies zeigt, dass der Durchschnittsbetrag unbarer Zahlungen rückläufig ist.
Süddeutsche, 28.07.2019 Immer mehr Banken und Sparkassen in Deutschland verlangen von ihren Kunden Negativzinsen. Dies zeigt eine Umfrage des Verbraucherportals biallo.de im Auftrag der Süddeutschen Zeitung. Geld kostet dies vor allem Geschäftskunden. Aber auch vermögende Privatkunden werden von etlichen Instituten zur Kasse gebeten, in der Regel ab einer Summe von 100 000 Euro werden dann sogenannte Strafzinsen fällig. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte vorige Woche angekündigt, ihre Politik der Null- und Negativzinsen beizubehalten. Daher dürfte es bald für noch mehr Bankkunden teurer werden.
ibi research, 31.07.2019 Aktuell wird der Zahlungsverkehr stark durch Innovationen und regulatorische Themen getrieben. Instant Payments und die PSD2 können hier als regulatorische Beispiele dienen. Welche Auswirkungen haben diese Themen auf die verschiedenen Branchen? Welche Risiken und Chancen bestehen? Wo gibt es auch ganz neue Geschäftsmodelle durch diese Entwicklungen? Das ibi-Seminar liefert eine Momentaufnahme, einen Ausblick sowie grundlegende Hintergrundinformationen ebenso wie die Diskussion der obigen Fragen sowie mögliche Reaktionsmuster und Umsetzungsbeispiele aus der Praxis.
Usability-Studie zur kontaktlosen Nutzung von Geldautomaten IT Finanzmagazin, 25.07.2019 Kontaktlos ist beim Bezahlen für viele selbstverständlich geworden. Auch die DK hat seit Sommer 2018 für die Girocard per NFC -System ins Spiel gebracht. Nun wurde per Studie überprüft, welche Abläufe für die Kunden bei der kontaktlosen Interaktion am Geldautomaten am besten geeignet sind. Aus technischer Sicht ist dabei die größte Herausforderung, dass die Karte nicht während der gesamten Nutzung im Feld und damit im Zugriff des Automaten bleibt. Wie die Abläufe vor diesem Hintergrund gestaltet werden sollten, untersuchte eine User-Experience-Studie der EURO Kartensysteme im Auftrag der Deutschen Kreditwirtschaft.
Golem, 25.07.2019 Die malaysische Bankengruppe RHB Group hat eine Kreditkarte mit dynamischem Sicherheitscode ins Angebot aufgenommen. Dynamisch heißt, dass der auf der Kreditkarte sichtbare CVV-Code nur für eine kurze Zeit verwendbar ist. Nach Ablauf der Zeitspanne errechnet die Karte mit Hilfe der eingebauten Echtzeituhr einen neuen Code. Ausgetauscht wird der CVV-Code alle vier Stunden, so die RHB. Die Technik dahinter ist interessant.
Aktuelle Befragung: Wie gut sind Online-Händler auf die starke Kundenauthentifizierung vorbereitet? ibi research, 31.07.2019 Ab 14. September wird beim Bezahlen, unter anderem von Online-Einkäufen, die starke Kundenauthentifizierung (Strong Customer Authentication, SCA) verpflichtend. Die neuen Vorschriften sollen Kunden vor Betrug schützen und das Bezahlen im Internet sicherer machen. Um einen möglichst reibungslosen Übergang sicherzustellen, sollten sich Online-Händler bereits jetzt mit den notwendigen Anpassungen beschäftigen. Wie der Status quo bei der Umsetzung aussieht und was Online-Händler bei diesem Thema bewegt, möchte das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg in einer aktuellen Umfrage unter www.ibi.de/sca herausfinden.
Mastercard, 25.07.2019 Der Gesetzgeber verlangt im Rahmen der Umsetzung der europäischen PSD2-Richtlinie ab dem 14. September 2019 eine starke Authentifizierung bei Online-Zahlungen. Künftig müssen Kartenzahlungen im Internet mit zwei Sicherheitsfaktoren freigegeben werden. 45 Prozent der Verbraucher finden laut einer neuen repräsentativen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die Einführung der neuen EU-Regelung gut. In den vergangenen zwölf Monaten haben 37 Prozent der Befragten bei mindestens einer Anwendung die Zwei-Faktor-Authentifizierung installiert und genutzt. Vor allem junge Verbraucher machen von dieser zusätzlichen Sicherheitsoption Gebrauch.
FAZ, 23.07.2019 Die Bundesbank lehnt Kryptowerte wie die von Facebook geplante Digitalwährung Libra nicht grundsätzlich ab. Vielmehr verweist sie in ihrem Monatsbericht für Juli auf die Impulse für Innovation und Effizienz, die verbunden sind mit digitalisierten Vermögenswerten, sogenannten Token, und der dafür eingesetzten Blockchain-Technologie. In einem Sonderbeitrag betont die Bundesbank die Vorteile digitalisierte Werte für Zahlungsverkehr und Wertpapierabwicklung. Voraussetzung sei die Schaffung technisch und rechtlich sicherer Token durch die Finanzindustrie.
Macwelt, 26.07.2019 Der Smartphone-Bezahldienst WhatsApp Pay soll noch 2019 starten. Das berichtet Business Today. Zunächst soll man über WhatsApp Pay aber nur in Indien bezahlen können. WhatsApp testet seinen Bezahldienst demnach bereits seit 2018. In Indien hat WhatsApp 400 Millionen Nutzer, weltweit sind es laut Business Today 1,5 Milliarden. Wenn der Start in Indien erfolgreich über die Bühne geht, will WhatsApp seinen neuen Zahlungsdienst auch in anderen Ländern anbieten.
IT Finanzmagazin, 17.07.2019 Seit dem Start der sogenannten Interoperabilität zwischen dem Online-Überweisungsverfahren giropay und eps im Jahr 2014 wurden über vier Millionen Transaktionen abgewickelt, mit zunehmender Tendenz. Dazu tragen insbesondere namhafte Online-Portale wie die Österreichische Bundesbahn (ÖBB), Airlines wie Lufthansa und Austrian sowie der Mautbetreiber ASFINAG bei, so giropay.
IT Finanzmagazin, 24.07.2019 Die deutschen Banken arbeiten einem Gemeinschaftsprojekt, einer Schnittstelle namens X-Pay – die der Girocard nutzen könnte – und dabei gar nicht mal nicht das Ende von Paydirekt bedeuten muss, obwohl das derzeit diskutiert wird. Dieser gesammelte Ansatz, der einer Quadratur des Kreises gleichkommt und allen Beteiligten einiges an Kompromissbereitschaft abverlangt, könnte vor allem gut für die Mehrzahl der Kunden sein, die schon lange nicht mehr durchblickt angesichts der großen Zahl an Services, Bezahldiensten und Banking-Angeboten.
ibi-Research-Report: Einsatzfelder Künstlicher Intelligenz in der Finanzdienstleistung ibi research, 18.07.2019 Künstliche Intelligenz (KI) ist ein dominanter Trend – auch in der Finanzdienstleistungsbranche. Ob Robo Advisor, Chatbot und Service-Roboter oder auch Robotic Process Automation bei der automatisierten Risikobeurteilung bei der Kreditvergabe, in der Betrugserkennung und bei der Embargoprüfung – Anwendungen mit KI-Beteiligung finden sich im Finanzdienstleistungsbereich sowohl prototypisch als auch im Live-Einsatz. Der kostenlos verfügbare ibi-Research-Report „Einsatzfelder Künstlicher Intelligenz in der Finanzdienstleistung“ identifiziert heutige Einsatzgebiete Künstlicher Intelligenz und prognostiziert deren zukünftige Bedeutung.
Heise, 23.07.2019 Trotz der Liebe zum Bargeld nutzen die Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge zunehmend auch andere Zahlungsmittel. Zwar sind Scheine und Münzen noch immer am beliebtesten – 80 Prozent verwenden sie häufig, wie aus zwei Umfragen des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov hervorgeht. Zugleich nutzen demnach deutlich mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) den Online-Bezahldienst PayPal. Den dritten Rang belegt die Girocard. 41 Prozent der Befragten gaben an, sie häufig einzusetzen.
Spiegel, 26.07.2019 In Deutschland ist erneut mehr Falschgeld im Umlauf. Rund 27.600 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 1,6 Millionen Euro zogen die Behörden im ersten Halbjahr 2019 aus dem Verkehr, teilte die Bundesbank mit. Dies sei ein Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2018. Dass zwischenzeitlich mehr Fälschungen auftauchten, erklärt die Bundesbank damit, dass Geldfälscher bereits produzierte Blüten schneller auf den Markt werfen, sobald die Notenbanken ihrerseits eine überarbeitete Banknote in Umlauf bringen.
Heise, 22.07.2019 Die populäre Dating-App Tinder rebelliert gegen Google und wickelt ab sofort alle Zahlungen innerhalb der App selbst ab. Das ist durchaus verständlich, schließlich ist die Provision, die Google von App-Entwicklern einbehält, recht hoch: Wie auch bei Apple beträgt sie maximal 30 Prozent der Einnahmen. Allerdings verstößt Tinder mit seiner Änderung gegen die Nutzungsbedingungen von Google Play. Theoretisch könnte die Tinder-App deshalb sogar aus dem App-Store fliegen. Die App gehört zu den umsatzstärksten Angeboten.
t3n, 17.07.2019 Für eine nicht genannte Summe übernimmt der US-Kreditkartenanbieter Visa das Münchner Fintech Payworks. Payworks versteht sich als helfende Hand für die Abwicklung von Bezahltransaktionen in Ladengeschäften, indem es Kartenterminals über Schnittstellen zu bestehenden Händlerbanken modernisiert. Zahlungsanbieter wie Stripe entwickeln über die Cloudsoftware auch Apps für Händler. Gegründet wurde das Fintech bereits 2012. Mehr als 16 Millionen Euro flossen laut des Datenportals Crunchbase seither in das Unternehmen – das noch nicht profitabel ist. 2017 stand ein Verlust von rund 1,4 Millionen Euro in den Büchern.
ibi research, 31.07.2019 Gebündeltes Expertenwissen zu allen relevanten Themen, um zukünftig im Handel erfolgreich zu sein – das bietet der E-Commerce-Tag-Regensburg. Treffen Sie hier erfolgreiche Händler und E-Commerce-Experten und diskutieren Sie die Chancen und Risiken der Digitalisierung des Handels. Namhafte E-Commerce-Experten geben wertvolle Tipps und Tricks zu Themen wie Künstliche Intelligenz im Handel, SEO & SEA, Internationaler E-Commerce, Payment & Conversion Rate oder Cyber Crime im E-Commerce. Erfolgsgeschichten aus der E-Commerce-Praxis runden die Veranstaltung ab. Erstmalig zeigen Retail-Start-ups Innovationen für den Handel der Zukunft und diskutieren über den Handel 2030. Am Vortag findet unser E-Commerce-Seminar „Digitale Sichtbarkeit“ statt – exklusiv für Händler, Gründer und Hersteller!
© 2019 ibi research ibi aktuell: Studie: Online-Händler schätzen tatsächliche Kosten für Bezahlverfahren deutlich zu niedrig ein
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