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Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 25 / 2019 | An- und Abmelden | Archiv | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking Veranstaltungstipp: ibi-Seminar „Update Zahlungsverkehr“ am 8. Oktober in Frankfurt ibi research, 19.06.2019 Aktuell wird der Zahlungsverkehr stark durch Innovationen und regulatorische Themen getrieben. Instant Payments und die PSD2 können hier als regulatorische Beispiele dienen. Welche Auswirkungen haben diese Themen auf die verschiedenen Branchen? Welche Risiken und Chancen bestehen? Wo gibt es auch ganz neue Geschäftsmodelle durch diese Entwicklungen? Das ibi-Seminar liefert eine Momentaufnahme, einen Ausblick sowie grundlegende Hintergrundinformation ebenso wie die Diskussion der obigen Fragen sowie mögliche Reaktionsmuster und Umsetzungsbeispiele aus der Praxis.
Bankenverband, 13.06.2019 Banken und Sparkassen sind im Rahmen der zweiten Zahlungsdienste-Richtlinie (PSD2) verpflichtet, ab dem14.September 2019 Drittdienstleistern einen Zugang zu Zahlungsverkehrskonten bereitzustellen. Der europäische Gesetzgeber will mit der Regulierung zu Kontoschnittstellen den Wettbewerb im Zahlungsverkehr fördern und zugleich einen geregelten Kontozugriff für Kunden über Drittdienstleister schaffen. Banken und Sparkassen haben hierzu spezielle Schnittstellen implementiert (PSD2 API) und diese in den vergangenen drei Monaten mit entsprechenden Anbietern getestet. Insgesamt zieht die Deutsche Kreditwirtschaft aus den Tests zu Kontoschnittstellen für Drittdienstleister ein positives Fazit.
Visa, 11.06.2019 Visa Inc. startet das Visa-B2B-Connect-Netzwerk, mit dem Finanzinstitute grenzüberschreitende Zahlungen mit hohem Volumen schnell und sicher abwickeln können. Zum Start kann Visa B2B Connect auf 30 wichtigen Handelsachsen auf der ganzen Welt genutzt werden – bis Ende 2019 soll das Netzwerk auf 90 Märkte ausgeweitet werden. Visa B2B Connect ermöglicht direkte grenzüberschreitende Transaktionen zwischen Banken. Dazu tokenisiert das Visa Netzwerk sensible Geschäftsinformationen– zum Beispiel Bankdaten und Kontonummern. Das Visa B2B Connect Identitätsfeature wird die Art und Weise, wie Informationen bei grenzübergreifenden B2B-Transaktionen übertragen werden, grundlegend verändern.
IT Finanzmagazin, 11.06.2019 Mit Request to Pay (R2P) soll ein europaweiter Standard für elektronische Zahlungsanforderungen entwickelt werden. Rechnungen lassen sich damit künftig auf digitalem Weg begleichen. PPI zeigt im Whitepaper „Request to Pay komplettiert den elektronischen Zahlungsverkehr“, was es mit R2P auf sich hat und wie Banken, Versicherer, Verbraucher und Unternehmen von dem neuen Verfahren profitieren können.
Die Bank, 06.06.2019 Sachverständige, die Deutsche Bundesbank und Bankenverbände haben zu mehr Gelassenheit in der Diskussion über die sogenannten Target-2-Salden im Europäischen Währungssystem aufgerufen. „Unserer Meinung nach sind keine umfassenden Reformen des Target-Systems erforderlich, da von diesem System keine wesentlichen Risiken für den deutschen Steuerzahler ausgehen“, erklärte Isabel Schnabel, Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses in Berlin. Die Diskussion über die Target-Salden sei durch Missverständnisse und Fehldarstellungen geprägt, was zu einer Überschätzung der Risiken in der deutschen Öffentlichkeit geführt habe.
Reuters, 17.06.2019 Die Bundesbank fordert mehr gemeinsame europäische Anstrengungen, um im Zahlungsverkehr nicht von internationalen Anbietern abgehängt zu werden. Im Zuge der Digitalisierung nehme der Wettbewerb bei Bezahlangeboten und Finanzdienstleistungen immer mehr zu, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Die Bundesbank setzt dabei unter anderem auf Echtzeit-Zahlungen, mit denen Geldbeträge binnen Sekunden auf den Konten der Empfänger gutgeschrieben werden. Diese könnten die Basis für europaweite Zahlungsdienste sein, die direkt an das Privat- oder Geschäftskonto geknüpft seien.
(diesmal keine Meldungen) E- und M-Payment Online-Zahlungen: Handelsverband fordert längere Übergangsfrist für PSD2 Heise, 12.06.2019 Für die ab 14. September geltenden strengeren EU-Regeln bei Online-Zahlungen sollen Händler noch einmal Aufschub bekommen, fordert der europäische Handelsdachverband Euro Commerce. Das geht aus einem Brief des Verbands an die Europäische Bankaufsicht EBA vor. Der Verband äußerte demnach starke Bedenken, dass alle Akteure auch rechtzeitig fertig seien, und wünscht sich lieber eine schrittweise Durchsetzung.
IT Finanzmagazin, 10.06.2019 Mit der „Mobile Wallet Collaboration“ planen sechs europäische Mobile-Payment-Anbieter ein gemeinsames Format für das Smartphone-basierte Bezahlen, das auch mit Alipay kompatibel sein soll. Ziel der Mobile Wallet Collaboration sei es, Smartphone-Zahlungen zwischen den teilnehmenden Anbietern, Händlern und Ländern kompatibel zu machen und die technische Grundlage zu schaffen, damit Nutzer der verschiedenen nationalen Lösungen länderübergreifend bezahlen können. Basis des neuen Formats ist das Contactless Gateway Code Protocol (CGCP), das der chinesische Mobile-Payment-Gigant Alipay in vielen Ländern bereits nutzt.
FAZ, 14.06.2019 Facebook hat sich für seine geplante neue Kryptowährung laut eines Presseberichts mehr als ein Dutzend teils bekannter Investoren ins Boot geholt. Zu den Unterstützern gehören demnach unter anderem die beiden Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard, der Zahlungsdienstleister PayPal sowie der Fahrdienstvermittler Uber. Die neue digitale Währung namens Libra solle in der kommenden Woche vorgestellt werden, den Start plane Facebook für das nächste Jahr.
Golem, 17.06.2019 Über die API des Zahlungsdienstes Venmo lassen sich die Transaktionen inklusive persönlicher Daten abrufen. Ein Informatikstudent hat laut einem Bericht sieben Millionen Transaktionen heruntergeladen und auf Github veröffentlicht. Bereits vor einem Jahr konnte die Programmiererin und Privatsphäreforscherin Hang Do Thi Duc über 207 Millionen Datensätze von Venmo herunterladen. Geändert hat sich seitdem nicht viel.
Studie: Lastschrift bleibt bei Verbrauchern beliebtestes Zahlverfahren für Online-Abos IT Finanzmagazin, 13.06.2019 YouGov hat für GoCardless mehr als 12.000 Verbrauchern aus zehn Ländern (Frankreich, Deutschland, Spanien, Dänemark, Schweden, Australien, Neuseeland, USA, Kanada) nach der idealen Bezahl-Lösung für Abonnement-Modelle gefragt. Laut der Studie „Payment preferences for recurring purchases“ würden in Deutschland 47 Prozent der Befragten die Lastschrift wählen. Die Verbraucher wurden aufgefordert, ihre Präferenz für vier verschiedene Zahlungsoptionen zu bewerten. Zur Auswahl standen: Rechnung, Kreditkarte, Lastschrift oder digitale Geldbörse (z. B. PayPal).
Meedia, 12.06.2019 Mit dem Digital News Report liefert das Reuters Institut gemeinsam mit der Universität Oxford seit 2012 eine der umfassendsten Bestandsaufnahmen zur Mediennutzung. Ein zentraler Teil der Online-Befragung ist der Blick auf das Zahlverhalten der Nutzer. Für die deutsche Branche lässt sich festhalten: Stagnation auf niedrigem Niveau. Acht Prozent der erwachsenen Befragten in Deutschland geben an, dass sie innerhalb des vergangenen Jahres für digitale Nachrichten im Internet Geld ausgegeben haben. Lediglich europäische Länder wie Ungarn, Griechenland und Portugal (sieben Prozent) sowie Kroatien (sechs Prozent) liegen darunter.
Fonds Online, 11.06.2019 Die Bafin hat mit einer groß angelegten Verbraucherumfrage erhoben, was Privatanleger von den Anfang 2018 eingeführten MiFID-II-Regeln halten – und wie sie darauf reagiert haben. Für die Studie befragte das Marktforschungsinstitut Forsa Ende März und Anfang April dieses Jahres mehr als 3800 Personen. „Die Ergebnisse der Umfrage ergeben ein differenziertes Bild“, teilt die Bonner Behörde mit. Während der überwiegende Anteil der Befragten den neuen Pflichten weitgehend positiv gegenüber eingestellt sei, monierten einige Verbraucher die damit einhergehende Informationsfülle.
BVR, 11.06.2019 Eine repräsentative Studie der DZ BANK und des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken (BVR) ergibt, dass 96 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland vom Fachkräftemangel betroffen sind – ein alarmierender Rekordwert. Im Herbst 2018 waren es noch 79 Prozent. Eine direkte Folge des Fachkräftemangels ist die Sorge um steigende Lohn- und Gehaltskosten, die jeden zweiten Mittelständler bewegt. Neben dem Fachkräftemangel ist die Bürokratie das drängendste Problemfeld für mittelständische Unternehmen. 72 Prozent der Befragten gaben an, unter bürokratischen Herausforderungen zu leiden.
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