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Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 5 / 2019 | An- und Abmelden | Archiv | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking 18. CIBI Innovationstag am 21. März: „Digitalisierung 4.0 - Mensch und Maschine vernetzt im Dialog“ ibi research, 30.01.2019 Der CIBI Innovationstag am 21. März 2019 in München steht unter dem Motto „Digitalisierung 4.0 - Mensch und Maschine vernetzt im Dialog“ und will aus Anwendersicht erfolgreiche Umsetzungsbeispiele zeigen, Erfolgsfaktoren identifizieren, aber auch Lerneffekte aus Misserfolgen präsentieren. In der Digitalisierung der Finanzdienstleistung trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Agilen treiben Plattform-Banking in Netzwerken, Künstliche Intelligenz am Front- und Backend sowie neue Produkte und Services voran. Das geschieht in spektakulären Bereichen wie Robo Advice und Video- oder Sprachbots genauso wie im Brot-und-Butter-Geschäft der Payments und ihrer Ökosysteme. Und es geschieht nicht nur im Privat-, sondern geradezu explosiv auch im Firmenkundengeschäft.
Der Standard, 23.01.2019 Der Finanz Marketing Verband Österreich und Google haben ihre erste Studie zum sogenannten „Omnichannel-Readiness-Index“ für Banken vorgelegt. Die Umfrage besagt, dass 89 Prozent der Österreicher ihre Bankangelegenheiten elektronisch erledigen. Ebenfalls 89 Prozent nutzen noch analogen Kontakt zur Bank, also via Telefon oder Filialbesuch. Die Studie zeigt, dass es oft auf eine Verbindung zwischen on- und offline ankommt, zum Beispiel den Berater direkt aus der Banking-App oder von der mobilen Website aus zu erreichen. Gerade außerhalb der Ballungsgebiete und nach Filialschließungen komme es auf eine solche Verzahnung an, meinen die Autoren.
IT Finanzmagazin, 17.01.2019 Swift stellt eine neue Schnittstelle für Sofortkredite vor: die „Pay Later“-API. Sie soll es Banken massiv erleichtern, Verbraucherkredite in Online-Checkout-Prozesse zu integrieren. Pay Later (der offizielle Name ist „Transactional Finance“-API) sei eine Online-Zahlungsoption in Echtzeit, die es Kunden ermöglicht, online gekaufte Waren über eine traditionelle Bankkreditfinanzierung zu bezahlen.
Bundesbank, 25.01.2019 Die Bundesbank hat im Jahr 2018 rund 58.000 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 3,4 Millionen Euro registriert. Die Zahl der Fälschungen sank gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent. Rein rechnerisch entfielen damit sieben falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner. Im Jahr 2018 wurden rund 33.000 falsche Münzen im deutschen Zahlungsverkehr festgestellt. Damit entfielen in Deutschland rechnerisch vier falsche Münzen auf 10.000 Einwohner.
gi Geldinstitute, 23.01.2019 Die aktuellen Zahlen von SWIFT zeigen ein durchschnittliches Tagesvolumen von 31,31 Millionen Nachrichten im Jahr 2018 und eine Steigerung des Jahresvolumens auf ein Allzeithoch von über 7,8 Milliarden Nachrichten. Das entspricht einem Anstieg von 11,3 Prozent gegenüber 2017 und einem Wachstum von 56 Prozent in den letzten fünf Jahren. Das Wachstum wurde getrieben durch die schnelle weltweite Verbreitung von SWIFT GPI. Nur zwei Jahre nach ihrer Einführung machen GPI-Nachrichten heutzutage mehr als die Hälfte (55 Prozent) der grenzüberschreitenden Zahlungsanweisungen über das SWIFT-Netzwerk aus.
FAZ, 16.01.2019 Der amerikanische Finanzdienstleister Fiserv kauft den Zahlungsabwickler First Data für 22 Milliarden Dollar. Das gaben die beiden Unternehmen bekannt. Fiserv wird dann 57,5 Prozent der Aktien besitzen. Die Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts, die heute an First Data beteiligt ist, wird weitere 16 Prozent der Aktien halten. Das Unternehmen wird weiter vom bisherigen Fiserv-Chef Jeffery Yabuki geführt. Der First-Data-Vorstandsvorsitzende Frank Bisignano wird als Vorstand für das operative Geschäft zuständig sein. Vollzogen wird die Transaktion in der zweiten Jahreshälfte.
Mastercard muss 570 Millionen Euro Strafe zahlen Süddeutsche, 22.01.2019 Die EU-Kommission hat gegen den Kreditkartenanbieter Mastercard eine Geldstrafe in Höhe von 570 Millionen Euro verhängt. Grund sind nach Angaben der Wettbewerbshüter überhöhte Kundengebühren. Mastercard hat die Verstöße anerkannt, teilte die Behörde mit, daher sei die Strafe um 10 Prozent reduziert worden. Mastercard soll Händler daran gehindert haben, günstigere Banken im EU-Ausland zu nutzen. Der EU-Kommission zufolge verstieß Mastercard dabei bis 2015 gegen EU-Kartellrecht. Nach den Regelungen von Mastercard mussten die Händlerbanken bis dahin die Entgelte des Landes anwenden, in dem der Einzelhändler ansässig war.
Boon kommt per Mastercard & App nach Großbritannien, Irland & Spanien IT Finanzmagazin, 29.01.2019 Vor wenigen Tagen verwirrte Wirecard kurz die Kunden in Österreich mit der E-Mail-Ankündigung, Boon vorübergehend bis zum Google Pay-Start einzustellen. Kurz darauf erfolgte die Kehrtwende: Boon bleibe als eigene Bezahlmethode in Österreich aktiv, bis dort auch Google Pay in Boon verfügbar ist. Dass die enge Zusammenarbeit mit Google durchaus ernst gemeint ist, zeigt das DAX-Unternehmen nun mit dem Boon-Android-Markteintritt in Großbritannien, Irland und Spanien.
Heise, 29.01.2019 53 Prozent der Deutschen nutzen laut einer Studie des IT-Branchenverbands Bitkom mobile Zahldienste wie Apple oder Google Pay beim Einkauf im Supermarkt, 34 Prozent beim Shopping von Mode, Technik, Möbeln. Für den Fahrkartenverkauf setzt noch jeder Sechste darauf. 40 Prozent der Nutzer sagen, sie sparen auf diese Weise Zeit, knapp 30 Prozent geben aber auch an, beim Hinhalten des Mobiltelefons skeptisch beäugt worden zu sein. 19 Prozent der Kassierer kannten sich zudem noch nicht hinreichend mit dem Bezahlvorgang aus. 16 Prozent meinen, das Smartphone sei einfach einzurichten gewesen. Von den Nichtnutzern haben laut Bitkom-Umfrage, an der 1005 Personen teilnahmen, sechs von zehn Sicherheitsbedenken.
t3n, 16.01.2019 Mehrere Banken, darunter die ING Deutschland, die Hypovereinsbank, die Santander Bank sowie einige private Geldinstitute haben angekündigt, sich aus dem Paydirekt-Konsortium Ende des Jahres zurück zu ziehen. Finanz-Szene.de vermutet dahinter die fehlende Bereitschaft der Banken, weitere Millionenbeträge im Rahmen einer geplanten Investitionsrunde zuzuschießen. Immerhin gut elf Prozent der Anteile stehen damit zum Ende 2019 zur Disposition.
Heise, 23.01.2019 Der Zahlungsdienstleister Wirecard will seine eigenständige Payment-App Boon in Österreich nun doch nicht vorzeitig vom Markt nehmen. Das Unternehmen hatte seine Kunden zunächst informiert, dass Boon in Österreich nach dem 31. März nicht mehr funktionieren werde. Später folgte dann die Rolle rückwärts: Nach zahlreichen Rückmeldungen von Kunden habe sich Wirecard für eine andere Lösung entschieden, teilte eine Sprecherin mit. Hintergrund ist die Migration von Boon auf Google Pay oder andere Zahlungsdienste. Im vergangenen Jahr waren schon die Kunden in Deutschland darüber informiert worden, dass die Boon-App nicht mehr als eigenständiges Zahlungsmittel eingesetzt werden kann, sobald Boon zum Beispiel mit Google Pay genutzt wird.
ibi research, 30.01.2019 Die Auswahl an Verfahren für das Bezahlen wird für Online-Händler immer größer. Doch welche Kosten kommen auf sie bei den jeweiligen Verfahren überhaupt zu? Und was sind insgesamt gesehen – unter Einbeziehung aller Kostenfaktoren – die günstigsten Zahlungsverfahren? Das wollen wir mit einer aktuellen Befragung, deren Ergebnisse anschließend kostenfrei veröffentlicht werden, untersuchen. Die Beantwortung unserer Fragen dauert ca. 15 bis 20 Minuten. Als kleines Dankeschön für Ihre Hilfe besteht die Möglichkeit der Teilnahme an einem Gewinnspiel, bei dem zweimal eine Apple Watch S4 verlost wird.
Cash.online, 17.01.2019 Der chinesische Internetkonzern Alibaba expandiert mit seiner Bezahltochter Alipay nach Europa und baut in Luxemburg einen Hub für das künftige Geschäft in der Europäischen Union auf. Vom luxemburgische Finanzminister Pierre Gramengna erhielt die Alipay-Tochergesellschaft Alipay Limited jetzt eine entsprechende Lizenz für elektronische Zahlungsdienstleister (eletronic money institutions). Die globale Zahlungsplattform von Alipay hat weltweit mehr als eine Milliarde Nutzer. Über die Tochtergesellschaft in Luxemburg wird Alipay im Rahmen der EU-Passporting-Regel Kunden in der gesamten EU bedienen können.
Axa will Versicherungen über WeChat verkaufen Versicherungsbote, 23.01.2019 Während in Deutschland die wenigsten Versicherungsapps 1.000 oder gar 10.000 Downloads oder aktive Nutzer aufweisen, nutzen in China fast eine Milliarde Menschen WeChat – jeden Tag. Einen ersten Schritt in die Welt von WeChat wagt nun der französische Versicherer Axa. Der Versicherungskonzern werde über seine Tochter Axa Partners mit dem chinesischen Internet-Unternehmen Tencent zusammen arbeiten. Ziel sei es, die große Reichweite der WeChat-Community zu nutzen und Policen rund um das Thema Reisen zu verkaufen. Das Angebot solle komplett digital abgebildet werden und enthalte unter anderem auch Assistance-Leistungen des Versicherers. Bezahlt werde das Paket via WeChat Pay, dem hauseigenen Bezahl-Tool.
PayTechLaw, 22.01.2019 Was bringt das Jahr 2019 der Payment-Branche? Diesem Thema näherte sich Journalist und Blogger Hanno Bender am Anfang des Jahres und formulierte 100 – nach eigener Aussage nicht immer ganz ernstgemeinte – Fragen. Nun hat er 56 Antworten des PayTechLaw-Blogs erhalten.
IT Finanzmagazin, 24.01.2019 Wer die entsprechenden Anzeige wahrgenommen hat, dem wird es schon aufgefallen sein: CardProcess heißt jetzt „VR Payment“. Nun macht es das Unternehmen offiziell – und will damit auch die Bedeutung des Payments für die genossenschaftliche Finanzgruppe hervorheben. Die Umbenennung des PSP sei aber nicht das Einzige: Man habe auch eine Neuausrichtung vollzogen, heißt es.
© 2019 ibi research ibi aktuell: ibi-Workshop "Social-Media-Marketing" am 28.03.2019 in Regensburg
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