Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 39 / 2017     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Zahlungsverkehr im SEPA-Raum verursacht Milliardenkosten
Banken blocken Zahlungsdienstleister
Vier Zentralverwahrer migrieren mit SWIFT in der letzten Welle zu TARGET2 Securities (T2S)
Wie man als Versicherer Zahlarten und Kommunikationskanäle trotz Legacy-Systemen nutzt
BGH kippt Preisklauseln der Sparkasse Freiburg
 
Kartenzahlungen
Händlerstudie: girocard am POS immer selbstverständlicher
 
E- und M-Payment
W3C vereinfacht das Bezahlen im Netz
Commerzbank, KfW und MEAG simulieren Wertpapiertransaktion über Blockchain
Mobile Payment: Mit der Postbank-App kontaktlos bezahlen
 
Sonstiges
Studie: Der deutsche Einzelhandel 2017 – erste IHK-ibi-Handelsstudie
EU-konformes Rechnungsformat ZUGFeRD 2.0 verabschiedet
Payment Summit 2017 am 8. November in Hamburg – gebündeltes Wissen an einem Tag
Intensivseminar „Instant Payments“ am 12.10.2017 in Köln


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Zahlungsverkehr im SEPA-Raum verursacht Milliardenkosten
emotion banking, 22.09.2017

Bearbeitungskosten kommen Banken im Zahlungsverkehr teuer zu stehen. Die Kreditinstitute im SEPA-Raum erwarten Gesamtkosten von fast 7,5 Milliarden Euro pro Jahr. Sie setzen sich zusammen aus Kosten für Transaktionen, Reklamationen und Vertriebskosten wie Mitarbeitergehälter. Diese Aufwände lassen sich massiv senken, wenn physische Belege reduziert werden und die Effizienz bei den teuren SWIFT-Zahlungen erhöht wird. Denn während elektronisch eingereichte Überweisungen und Lastschriften nur Kosten von zirka zwei Cent pro Transaktion verursachen, kosten Scheckeinreichungen und beleggebundene Überweisungen zwischen 0,28 und 0,92 Euro pro Vorgang. Swift-Überweisungen kosten zirka 4,50 Euro pro Stück.
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Banken blocken Zahlungsdienstleister
FAZ, 21.09.2017

Die Banken müssen vom kommenden Jahr an die Konten ihrer Kunden für externe Zahlungsdienstleister öffnen. Doch unklar ist, in welchem Umfang. Die Zustimmung des Kunden ist zwingende Voraussetzung. Über das Ausmaß, wie weitreichend der Zugang zu den Konten sein muss, ist aber ein Streit ausgebrochen. Die Allianzen sind ungewöhnlich: Auf der einen Seite stehen die Banken, die Europäische Bankenaufsicht (EBA) sowie die Verbraucherschützer, auf der anderen Seite die EU-Kommission und die Fintechs, die im Zahlungsverkehr immer mehr Marktanteile erobern.
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Vier Zentralverwahrer migrieren mit SWIFT in der letzten Welle zu TARGET2 Securities (T2S)
gi Geldinstitute, 21.09.2017

Die Migration von Iberclear (Spanien) und den baltischen Zentralverwahrern (CSDs) von Estland, Lettland und Litauen mit ihren jeweiligen Communities in den T2S-Produktionsbetrieb wurde unter Nutzung der Value Added Network-Lösung (VAN) von SWIFT erfolgreich abgeschlossen. Diese letzte Migrationswelle von Zentralverwahrern markiert den erfolgreichen Abschluss des Migrationsplans von T2S, der mit der ersten Welle im Juni 2015 begonnen hatte. Seitdem nutzen 95 % der direkt an T2S angeschlossenen Akteure die VAN-Lösung von SWIFT zum Anschluss an die neue paneuropäische Plattform für das Wertpapier-Settlement. Mit den in der letzten Welle migrierten CSDs wird jetzt das Volumen von mehr als 150 Nutzern über SWIFT VAN abgewickelt.
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Wie man als Versicherer Zahlarten und Kommunikationskanäle trotz Legacy-Systemen nutzt
IT Finanzmagazin, 18.09.2017

Die rasante Entwicklung macht auch vor den Billing-Prozessen der Versicherer keinen Halt: Konnten sie sich früher auf das Lastschriftverfahren zu den vereinbarten Zahlungsterminen verlassen, müssen sie sich jetzt bei vielen Produkten mit den unterschiedlichsten neuen Zahlungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Hier kann die historisch gewachsene IT-Infrastruktur der Versicherer kaum mithalten. Christoph Ruoff von atriga stellt seine White-Label-Inkasso-Lösung als IT-Erweiterung vor.
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BGH kippt Preisklauseln der Sparkasse Freiburg
Haufe, 18.09.2017

In seinem jüngsten Urteil ist es gleich eine ganze Reihe von Preisklauseln, die der BGH für unzulässig erklärt hat. 5 Euro Gebühr für die postalische Information über eine abgelehnte Unterweisung, Extragebühren im Rahmen der Aussetzung oder Änderung eines Dauerauftrags oder ein Entgelt für den Widerruf einer Wertpapier-Order: Kunden der Sparkasse Freiburg mussten in der Vergangenheit für nicht wenige Leistungen extra zahlen. Die Sparkasse begründete die Zusatzgebühren unter anderem mit der derzeitigen Niedrigzinspolitik. Verbraucherschützer sehen das naturgemäß anders. Wie schon die Vorinstanz gab nun auch der BGH der Klage des Verbraucherschutzvereins auf Unterlassung in vollem Umfange statt.
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Kartenzahlungen
Händlerstudie: girocard am POS immer selbstverständlicher
girocard, 19.09.2017

Die girocard wächst in der Händlergunst. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der GfK, bei der das Marktforschungsunternehmen im März 2017 im Auftrag der EURO Kartensysteme 351 Einzelhändler sowie Kassenpersonal im Einzelhandel befragte. Rund 95 Prozent der Händler mit Kartenakzeptanz bieten ihren Kunden laut der Umfrage die Zahlung mit girocard an. 41 Prozent setzen sogar ausschließlich auf diese. Eine große Rolle spielt dabei der Kundenwunsch: Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Terminalbesitzer geben an, dass girocard-Zahlungen vom Kunden verlangt werden.
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E- und M-Payment
W3C vereinfacht das Bezahlen im Netz
Heise, 17.09.2017

Das World Wide Web Consortium hat die Web-Standards „Payment Request API“ und „Payment Method Identifiers“ als Empfehlungskandidaten veröffentlicht. Damit ist die technische Entwicklung der Standards, an denen Microsoft, Google, Facebook, Apple und Mozilla mitgearbeitet haben, soweit abgeschlossen, dass sie implementiert werden können. Ziel des Payment Request API ist es, das Bezahlen im Internet sowohl für Händler als auch für Kunden durch ein standardisiertes Checkout-Verfahren zu vereinfachen. Dabei übermittelt der Händler die zu zahlende Summe und von ihm akzeptierten Zahlungsmethoden an den Browser des Kunden.
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Commerzbank, KfW und MEAG simulieren Wertpapiertransaktion über Blockchain
Commerzbank, 25.09.2017

Die Commerzbank, die KfW Bankengruppe und die MEAG, der Vermögensmanager von Munich Re und ERGO, haben gemeinsam ein von der KfW begebenes Geldmarktwertpapier (Euro Commercial Paper, ECP) gehandelt und die Transaktion parallel in einer Blockchain abgebildet. Die Blockchain oder auch Distributed-Ledger-Technologie ist eine dezentrale Datenstruktur und zum Beispiel Grundlage für intelligente elektronische Verträge, sogenannte „Smart Contracts“, bei denen die automatisierte Abwicklung von Geschäftsvorfällen im Vordergrund steht. Das Wertpapier wurde ohne Einbeziehung einer Zahlstelle und eines Clearingsystems abgewickelt und an die MEAG verkauft. Die Pilottransaktion umfasste ein Volumen in Höhe von 100.000 Euro bei einer Laufzeit von fünf Tagen.
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Mobile Payment: Mit der Postbank-App kontaktlos bezahlen
Heise, 21.09.2017

Kunden der Postbank können mit der Android-App des Geldinstituts ab sofort auch im Handel kontaktlos bezahlen. Voraussetzung sind eine Visa-Karte der Postbank und ein Smartphone mit NFC-Chip sowie mindestens Android 4.4. Mit der neuen Version der hauseigenen App „Postbank Finanzassistent“ können Bankkunden dann an allen Kontaktlos-Terminals im Handel weltweit bezahlen. Die neue App liegt im Play Store bereits vor. Die neue Funktion werde bankseitig nun schrittweise für die Kunden freigeschaltet, erklärte ein Postbank-Sprecher. Im Laufe der kommenden Woche müssten dann alle Nutzer drauf zugreifen können.
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Sonstiges
Studie: Der deutsche Einzelhandel 2017 – erste IHK-ibi-Handelsstudie
ibi research, 17.09.2017

Forscher von ibi research an der Universität Regensburg haben zusammen mit 41 Industrie- und Handelskammern sowie dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in den letzten drei Monaten eine umfassende Untersuchung des Einflusses der Digitalisierung auf den deutschen Einzelhandel durchgeführt und nun die Studie „Der deutsche Einzelhandel 2017“ vorgelegt. Die deutschlandweite Befragung von mehr als 2.000 Einzelhändlern zeigt den Status quo der Digitalisierungsbemühungen der Händler, vertieft ausgewählte Problemstellungen wie die Investitionsbereitschaft oder die Nachfolgeproblematik und analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle.
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EU-konformes Rechnungsformat ZUGFeRD 2.0 verabschiedet
FeRD, 23.09.2017

Das FeRD-Plenum hat in seiner Sitzung am 13.09.2017 das Rechnungsformat ZUGFeRD 2.0 verabschiedet. Zuvor war das EU-konforme Format im Profil EN 16931 im FeRD-Arbeitspaket 3 „Technische Standards und ZUGFeRD“ erarbeitet und zur öffentlichen Kommentierung bereitgestellt worden. ZUGFeRD 2.0 (Profil EN 16931) entspricht vollständig der europäischen Norm 16931 und kann damit von allen europäischen Verwaltungen gemäß EU-Richtlinie 2014/55/EU empfangen und verarbeitet werden. Damit ist ZUGFeRD für die Digitalisierungsanforderungen der öffentlichen Hand bestens vorbereitet und ermöglicht das E-Invoicing im B2G-Bereich gemäß Vorgabe der Europäischen Union.
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Payment Summit 2017 am 8. November in Hamburg – gebündeltes Wissen an einem Tag
Payment Summit, 27.09.2017

Payment bleibt für Händler ein Dauerthema und durch die Entwicklungen der letzten Monate ist es bei vielen Unternehmen wieder ganz nach oben auf die Agenda gerutscht: Instant Payment, Fintechs, neue Regulierungen – auf was müssen sich Händler derzeit einstellen? Antworten auf diese dringlichen und gleichzeitig so spannenden Fragen gibt das Payment Summit am 8.11.2017 im Hamburger Empire Riverside Hotel. Das Summit richtet sich branchenübergreifend an Händler und Dienstleister, die Waren und Dienstleistungen abrechnen müssen und sich über Beispiele aus der Praxis und Trends informieren wollen. Mit dem Code PS17ibi können Sie Ihr persönliches Ticket zu einem besonders günstigen Preis bestellen!
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Intensivseminar „Instant Payments“ am 12.10.2017 in Köln
die bank, 26.09.2017

Basierend auf dem „SEPA Instant Credit Transfer (SCT INST) Scheme Rulebook“ vom 30. November 2016 können Instant Payments ab dem 21. November 2017 von den teilnehmenden Banken angeboten werden. Im Intensivseminar „Instant Payments“ wird ein Überblick über politische Rahmenbedingungen und das Regelwerk gegeben. Im Anschluss daran werden Einsatzmöglichkeiten, Umsetzung und Clearing näher beleuchtet. Namhafte Referentinnen und Referenten begleiten das Thema seit Beginn an und freuen sich auf die Fragen der Teilnehmer. Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter, Fach- und Führungskräfte im Zahlungsverkehr von Kreditinstituten.
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