Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 31 / 2017     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Erster SEPA-Instant-Payments-Praxistag
BGH erlaubt Bankgebühren für SMS-Tan
Mehr Falschgeld in Deutschland
Große Teile der Finanzbranche noch nicht fit für MiFID II
 
Kartenzahlungen
Erste deutschlandweite Studie zur Bezahlung in der Gastronomie
Allensbach-Studie zeigt Neuordnung der Bezahlpräferenzen
Weiterbildung einmal anders: In sechs Wochen zum professionellen Kreditkartenbetrüger
 
E- und M-Payment
Bitcoin vor der Spaltung: „Bitcoin Cash“ will eigenständiges Kryptogeld werden
WeChat mit Bezahlsystem auf weltweitem Expansionskurs
Wiesn 2017: Die Maß ohne Bargeld
Was eigentlich ist 3-D Secure...?
 
Sonstiges
Veranstaltungstipp: E-Commerce-Tag Regensburg am 26. Oktober – Frühbucherrabatt nutzen!
Erfolgreich auf Amazon – ibi-Seminar am 14. November in München zeigt, wie's geht
EuroFactura 2017 am 19./20. Oktober in Köln


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Erster SEPA-Instant-Payments-Praxistag
Paymentgroup International, 28.07.2017

Was bringen Instant Payments meinem Unternehmen? Unter diesem Motto hatten sich über 100 Teilnehmer zum ersten SEPA-Instant-Payments-Praxistag des Zahlungsverkehrsanbieters Paymentgroup International am Frankfurter Flughafen getroffen. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Veranstalter stellte Ulrich Binnebößel vom Handelsverband Deutschland (HDE) die Grundlagen von Instant Payments vor. Weiteren Input lieferten unter anderem Thomas Ramadan von der Swift GmbH und Matthias Schmudde von der Deutschen Bundesbank. Als weiteres Highlight der Veranstaltung schloss sich die Live-Präsentation der Instant-Payments-Lösung durch die POSPartner GmbH (Peter Reich) und der Paymentgroup International SE vertreten mit dem Unternehmenspart EFiS EDI Finance Service AG (Uwe Klatt) an, die die Teilnehmer komplett in ihren Bann zog. Es wurde ein künftiger Bezahlvorgang dargestellt.
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BGH erlaubt Bankgebühren für SMS-Tan
Tagesspiegel, 25.07.2017

Ärgerlich für viele Kunden ist es, wenn jede Überweisung extra kostet – wie es bei manchen Instituten beim SMS-Tan-Verfahren der Fall ist. Wer Geld online überweisen will, braucht ein Einmalpasswort, das sich viele Kunden inzwischen auf ihr Handy schicken lassen. Zehn Cent pro SMS hat eine Sparkasse dafür verlangt, obwohl die Kunden schon für die Kontoführung zahlten. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat gegen diese Praxis geklagt – und nun verloren. Einzig, wenn der Kunde die Tan nicht nutzt, zum Beispiel weil er mit der Eingabe zu lange wartet, darf die Bank ihm die SMS nicht in Rechnung stellen. Grundsätzlich sind Einzelgebühren für Tan-Nummern, die per SMS verschickt werden, aber erlaubt, so das Urteil des Bundesgerichtshofs.
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Mehr Falschgeld in Deutschland
Bundesbank, 21.07.2017

Die Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2017 rund 39.700 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 2,2 Millionen Euro registriert. Die Zahl der Fälschungen ist gegenüber dem zweiten Halbjahr 2016 um 8,7 Prozent gestiegen. Rein rechnerisch fielen damit rund zehn falsche Banknoten pro 10.000 Einwohner und Jahr an. Die Veränderung des Falschgeldaufkommens resultierte im Wesentlichen aus einem Anstieg der Fälschungen der 50-Euro-Note der ersten Serie. Im ersten Halbjahr 2017 entfielen knapp zwei Drittel auf diesen Nennwert.
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Große Teile der Finanzbranche noch nicht fit für MiFID II
Fund Research, 26.07.2017

Die Umsetzung von MiFID II rückt immer näher. Aber nicht alle Finanzdienstleister sind vorbereitet. In einer Umfrage der britischen Unternehmensberatung JWG geben mehr als 90 Prozent der europaweit befragten institutionellen Investoren an, dass sie bis zum Stichtag 3. Januar 2018 die Anforderungen, die MiFID II an sie stellt, wohl nicht erfüllen können. Das Problem für die Unternehmen ist nicht zu unterschätzen: Wer gegen die Regeln verstößt, dem drohen saftige Strafen. Es bleibt abzuwarten, ob die Regulierungsbehörden in Europa im ersten Quartal 2018 bereits hart durchgreifen oder den Sündern noch Aufschub gewähren, die Vorschriften zeitnah umzusetzen.
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Kartenzahlungen
Erste deutschlandweite Studie zur Bezahlung in der Gastronomie
Mastercard, 28.07.2017

Ob Mobile Payment mit dem Smartphone oder kontaktlos: In den vergangenen Jahren haben die Möglichkeiten des bargeldlosen Bezahlens zugenommen. Dennoch steht Kartenzahlung immer noch nicht bei allen deutschen Gastronomen auf der Speisekarte. Wie eine deutschlandweite Studie der Unternehmen orderbird und Mastercard zum Zahlungsverhalten in der Gastronomie ergeben hat, gaben knapp zwei Drittel der Gäste an, schon einmal mit ihrer Karte im Restaurant abgewiesen worden zu sein. Knapp ein Drittel der Gäste (31,3 Prozent) hat sich wegen fehlender Kartenzahlung gegen ein Restaurant, Café oder eine Bar entschieden.
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Allensbach-Studie zeigt Neuordnung der Bezahlpräferenzen
girocard.eu, 27.07.2017

Nur Bares ist Wahres – eine überholte Redensart? Obgleich Bargeld und Karte in friedlicher Koexistenz bestehen, nimmt die Bedeutung elektronischer Bezahlverfahren seit Jahren kontinuierlich zu. Mit den 30- bis 44-Jährigen gibt es in Deutschland nun erstmals eine Altersgruppe, in der die Mehrheit nach eigener Aussage grundsätzlich lieber mit Karte zahlt. Auch insgesamt stieg der Anteil derjenigen Bundesbürger, die die Kartenzahlung einer Barzahlung vorziehen erneut, auf nunmehr rund ein Drittel an. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie, für die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme e. V. im Juni dieses Jahres 1.437 Personen ab 16 Jahren befragte.
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Weiterbildung einmal anders: In sechs Wochen zum professionellen Kreditkartenbetrüger
av-finance.com, 21.07.2017

Im Dark Web werden verstärkt Kurse angeboten, die Teilnehmern die Grundlagen von Kreditkartenbetrug beibringen. Die sechswöchigen, exklusiven Kurse werden nur in russischer Sprache durchgeführt und von fünf „Ausbildern“ betreut. Der Lehrplan umfasst 20 Unterrichtseinheiten, zu denen auch Webinare gehören. Für eine Kursgebühr von (umgerechnet) 650 Euro erhalten die Teilnehmer begleitend zum Webinar Schulungs- und Informationsmaterial. Die Anbieter versprechen ein umfassendes Know-how in Sachen Kreditkartenbetrug, mit dem selbst Anfänger zu professionellen Cyberkriminellen aufsteigen. Glaubt man den positiven Bewertungen der Teilnehmer vergangener Kurse, scheint sich die Fortbildung zu lohnen.
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E- und M-Payment
Bitcoin vor der Spaltung: „Bitcoin Cash“ will eigenständiges Kryptogeld werden
Heise, 31.07.2017

Beim Kryptogeld Bitcoin soll es zu einer Abspaltung kommen, einem sogenannten Hard Fork: Dabei will ein Bitcoin Cash genanntes Projekt eine Blockchain mit 8 MByte großen Datenblöcken erzeugen, die zu den Protokollregeln des Bitcoin nicht mehr kompatibel ist. Sollte das glücken, werden zwei verschiedene Blockchains erzeugt, die künftig separat voneinander laufen und folglich zwei unterschiedliche Kryptowährungen bilden. Da beide Chains bis zur Spaltung die gleiche Historie teilen, heißt das dann für Nutzer: Zum Zeitpunkt vor der Spaltung vorhandene Coins existieren nun in zwei verschiedenen Chains. Wer also vorher 12 Bitcoin hatte, hat dann 12 Bitcoin und 12 Bitcoin Cash. Bitcoin Cash wird allerdings nicht automatisch den gleichen Wert wie der Bitcoin haben.
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WeChat mit Bezahlsystem auf weltweitem Expansionskurs
DZ Bank, 31.07.2017

Obwohl nach wie vor der größte Anteil der WeChat-Nutzer auf China entfällt, nimmt die Verbreitung des Programms in Ost- bzw. Südostasien sowie neuerdings in Afrika stark zu. Mittlerweile rücken zudem die entwickelten Märkte in den Fokus. Anders als in den Entwicklungs- und Schwellenländern in Asien oder Afrika trifft WeChat in Nordamerika und Europa auf eine von vielen Insellösungen geprägte Landschaft etablierter Anbieter und eine tradierte Bezahlkultur, die die Einführung von Mobile Payment erschwert. WeChat hat aufgrund seiner Herkunft außerdem mit Vorbehalten westlicher Konsumenten hinsichtlich des Datenschutzes zu kämpfen. Um in den etablierten Märkten Fuß zu fassen, konzentriert sich WeChat daher derzeit darauf, seine Funktionen für chinesische Touristen anzubieten, wobei die Umsetzung stets in Kooperation mit lokalen Partnern erfolgt.
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Wiesn 2017: Die Maß ohne Bargeld
gi Geldinstitute, 28.07.2017

Innovation auf der Wiesn: Die Stadtsparkasse München bietet zusammen mit dem Zahlungsdienstleister B+S Card Service GmbH (künftig: BS PAYONE GmbH) und dem Mobile Payment-Anbieter Blue Code erstmals das Bezahlen mit dem Smartphone auf dem Oktoberfest. In ausgewählten Zelten und bei einer Reihe von Fahrgeschäften können die Gäste der diesjährigen Wiesn bargeldlos mit ihrem Smartphone und der Blue Code-App bezahlen. Alles, was die Wiesn-Besucher dazu benötigen, ist die App von Blue Code und ein Girokonto bei einer deutschen oder österreichischen Bank.
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Was eigentlich ist 3-D Secure...?
PaymentandBanking, 20.07.2017

3-D Secure wurde bereits im Jahr 2000 konzipiert – viele Jahre bevor Smartphones erfunden wurden. Das Ziel von 3-D Secure ist, Kartenzahlungen im Web sicherer zu machen. In einem aktuellen Artikel wird 3-D Secure aus Händlersicht betrachtet. Für viele Händler ist das ein eher unbeliebtes Thema, welches aber in bestimmten Szenarien durchaus nützlich sein kann. Auch auf das bald kommende 3-D Secure 2.0 wird in dem Beitrag eingegangen.
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Sonstiges
Veranstaltungstipp: E-Commerce-Tag Regensburg am 26. Oktober – Frühbucherrabatt nutzen!
E-Commerce-Leitfaden, 02.08.2017

Gebündeltes Expertenwissen zu allen relevanten Themen für Online-Händler, Hersteller, Dienstleister und alle Interessierte – das bieten die E-Commerce-Leitfaden-Partner am 26. Oktober 2017 in Regensburg in der Continental Arena. Treffen Sie die Partner des E-Commerce-Leitfadens sowie viele erfolgreiche Händler und E-Commerce-Experten und diskutieren Sie die Chancen und Risiken der Digitalisierung des Handels. Am E-Commerce-Tag geben namhafte E-Commerce-Experten wertvolle Tipps und Tricks zu Themen wie Shop-Systemen, Amazon, eBay & Co., Warenwirtschaft und Logistik, Suchmaschinenmarketing, Payment, Risikomanagement, Zahlungs- und Versandabwicklung oder Forderungsmanagement. Erfolgsgeschichten aus der E-Commerce-Praxis runden die Veranstaltung ab.
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Erfolgreich auf Amazon – ibi-Seminar am 14. November in München zeigt, wie's geht
ibi research, 02.08.2017

Amazon verstehen und erfolgreich nutzen! Das ibi-Seminar ist ideal geeignet für Entscheider und Führungskräfte von Markenherstellern und Händlern. Erfahren Sie an nur einem Tag alles Wissenswerte über das System Amazon, insbesondere, wie Sie Ihre Produkte erfolgreich auf dem weltweit größten Marktplatz verkaufen können. Erfahrene Referenten mit viel Praxis-Wissen zum Verkauf über Amazon geben einen umfassenden und tiefen Einblick ins Thema und haben etliche Tipps & Tricks parat. Bis zum 24. Oktober gilt der reduzierte Frühbucherpreis!
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EuroFactura 2017 am 19./20. Oktober in Köln
EuroFactura, 02.08.2017

Die EuroFactura ist die Konferenz für digitale Rechnungs- und Büroprozesse in Wirtschaft und Verwaltung in Europa. Die EuroFactura geht über das Thema Rechnungen hinaus und nimmt die übergreifenden Prozesse und Strukturen in den Blick. Die Besucher der EuroFactura können sich bei den Fachexperten ein direktes Feedback zu ihren eigenen Projektvorhaben und Fragestellungen holen. Als Fachkonferenz bietet die EuroFactura ein zweitägiges Programm aus spannenden Keynotes, einer Vielzahl von Fachforen und Anwenderberichte zu praxis- und projektorientierten Themenstellungen. Hinzu kommt ausreichend Raum zum individuellen Austausch – sowohl in organisierten Workshops als auch in den verschiedenen Networking-Pausen.
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ibi aktuell: Zeitschrift BIT: Juli-Ausgabe erschienen

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