Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 19 / 2017     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
PSD2-RTS unter Kritik: 66 Unternehmen fordern Europäische Kommission zu Änderungen auf
Schwachstelle im Mobilfunknetz: Kriminelle Hacker räumen Konten leer
Das Ausland entdeckt den Schuldschein
Angetestet: „Cash ohne Karte“ bei der Targobank – Bargeldbezug einmal ganz anders
 
Kartenzahlungen
Kartengestützte Umsätze wachsen
Fußballfans zittern wegen Chipkarten-Insolvenz
 
E- und M-Payment
Apple Cash: Debitkarte und PayPal.me-Konkurrent geplant
P2P-Payments: Startup Cashlink will es mit PayPal aufnehmen
Invisible Payments: Bezahlen ohne zu bezahlen
Lastschrift darf nicht auf deutsche Konten beschränkt werden
 
Sonstiges
Deutsche Großkonzerne planen digitale Plattform
Veranstaltungstipp: GS1 Praxistag Elektronische Rechnung am 20. Juni in Köln
Wohnatlas 2017 – Wo Immobilien künftig an Wert gewinnen


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
PSD2-RTS unter Kritik: 66 Unternehmen fordern Europäische Kommission zu Änderungen auf
IT Finanzmagazin, 09.05.2017

66 Unternehmen und Verbände haben ein PSD2-Manifest zur aktuellen RTS verfasst und unterzeichnet. Ziel des Dokuments sei es, die Europäische Kommission dazu zu veranlassen, Änderungen an dem aktuellen Entwurf der Regulatory Technical Standards (RTS) unter der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Services Directive 2, PSD2) vorzunehmen. Die Unternehmen sind davon überzeugt, dass die vorgesehenen Standards einen negativen Effekt hätten – ganz im Gegensatz zu dem, wofür die PSD2 ursprünglich vorgesehen war.
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Schwachstelle im Mobilfunknetz: Kriminelle Hacker räumen Konten leer
Süddeutsche Zeitung, 03.05.2017

Kriminellen Hackern ist es in den vergangenen Monaten über ein clever ausgeführtes Manöver gelungen, Geld von Bankkunden auf eigene Konten umzuleiten. Bei dem Verfahren haben die Hacker eine Schwachstelle im Telekommunikationsnetz ausgenutzt. Auch deutsche Kunden waren betroffen. Der Hackerangriff bringt vor allem internationale Telekommunikationsanbieter in Erklärungsnot, da die ausgenutzte Schwachstelle seit Ende 2014 öffentlich bekannt ist. Die Banken sind alarmiert, denn das mTAN-Verfahren galt lange Zeit als sicher.
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Das Ausland entdeckt den Schuldschein
FAZ, 03.05.2017

Der Schuldschein hat in Deutschland eine lange Tradition, ist aber in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Dabei stammt nur der kleinste Teil des Schuldscheinmarktes von Unternehmen, am meisten nutzen das Instrument die öffentliche Hand und Banken. Für den Emittenten hat der Schuldschein den Vorteil, dass er ihn für die Investoren maßschneidern kann. Zudem ist der Aufwand geringer als für eine öffentliche Anleihe. Der geringere Aufwand, zusammen mit der Erschließung neuer Investoren, macht das Instrument für Mittelstandsunternehmen interessant, die verstärkt darauf zurückgreifen.
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Angetestet: „Cash ohne Karte“ bei der Targobank – Bargeldbezug einmal ganz anders
IT Finanzmagazin, 08.05.2017

Die Targobank bietet ihren Kunden einen neuen Dienst: Im webbasierten Online-Banking oder in der Smartphone-App kann man sich im Bereich Service einen Code generieren, der es ermöglicht, an jedem Geldautomaten der Targobank Bargeld zu beziehen. Rudolf Linsenbarth hat es angetestet.
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Kartenzahlungen
Kartengestützte Umsätze wachsen
handelsjournal, 26.04.2017

Nach einem leichten Anteilsverlust 2015 verzeichnet das girocard-System der Deutschen Kreditwirtschaft 2016 wieder einen deutlichen Umsatzzuwachs. Durch ein Plus von 9,4 Milliarden Euro auf insgesamt 101 Milliarden Euro liegt der Umsatzanteil der girocard bei knapp einem Viertel (24,6 Prozent). Jeder vierte Euro im Einzelhandel wird somit aktuell mit Debitkarte plus PIN umgesetzt. Das unterschriftbasierte SEPA-Lastschriftverfahren hingegen hat gegenüber dem Vorjahr verloren und verzeichnet noch einen Anteil von 13,4 Prozent (Vorjahr 14,2 Prozent). Rund 70 Prozent der befragten Händler halten dennoch eine Dualität von PIN- und Unterschriftverfahren nach wie vor für unverzichtbar.
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Fußballfans zittern wegen Chipkarten-Insolvenz
Die Welt, 05.05.2017

Der Bezahldienstleister Payment Solution hat Insolvenz angemeldet. Das Guthaben Tausender Karteninhaber ist in Gefahr: Zum einen bei den Fans von Hertha BSC Berlin, zum anderen aber auch bei Liga-Konkurrent Eintracht Frankfurt sowie den beiden Zweitligisten Dynamo Dresden und 1.FC Kaiserslautern. Dieses Quartett arbeitet mit Payment Solution. Die Zukunft des Unternehmens und seines Bezahlsystems „justpay“ scheint nach der Insolvenzanmeldung ungewiss.
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E- und M-Payment
Apple Cash: Debitkarte und PayPal.me-Konkurrent geplant
ComputerBase, 28.04.2017

Mit Apple Pay hat der iPhone-Hersteller im Jahr 2015 eine eigene Plattform zur Zahlungsabwicklung im Einzelhandel und mittlerweile auch online eingeführt. Einem neuen Bericht von Recode zufolge soll Apple nun auch an einem eigenen Peer-to-Peer-Dienst, ähnlich wie PayPal(.me), arbeiten, der Apple Cash genannt werden könnte. Der Dienst soll es Nutzern ermöglichen, über das Internet schnell und unkompliziert Geld zu versenden. Der Service soll für Anwender kostenfrei sein.
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P2P-Payments: Startup Cashlink will es mit PayPal aufnehmen
Gründerszene, 04.05.2017

Cringle und Lendstar sind bereits seit längerer Zeit im Markt, auch PayPal und die Sparkassen bieten einen ähnlichen Service – doch richtig durchgesetzt hat sich in Deutschland noch keine Lösung für Peer-to-Peer-Zahlungen. Die Gründer von Cashlink hat das nicht abgehalten: Mitte Februar sind sie mit einem neuen Angebot gestartet. Wer Geld für ein Geburtstagsgeschenk einsammeln möchte, gibt Namen und Kontonummer auf der Homepage des Startups ein – und erhält einen Link, den er an die Mitzahler beispielsweise per Messenger schicken kann. Der Empfänger gibt die eigene Kontonummer ein und das Geld wird per Lastschrift eingezogen.
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Invisible Payments: Bezahlen ohne zu bezahlen
eCommerce Magazin, 03.05.2017

1-Click-Payments erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sorgen für Umsatzwachstum bei Online-Portalen. Es gibt inzwischen aber eine interessante Entwicklung, um Bezahlen noch weiter zu vereinfachen: das 0-Click-Payment. Der Begriff beschreibt einen automatischen Zahlungsvorgang im Hintergrund, der nicht aktiv vom Nutzer ausgelöst wird. Unsichtbar meint in diesem Fall, dass Nutzer nichts vom Bezahlvorgang mitkriegen, weil er vollkommen automatisch abläuft. Ein sehr erfolgreiches Beispiel für unsichtbare Zahlungen ist der Mitfahrdienst Uber, so wie er in den USA funktioniert.
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Lastschrift darf nicht auf deutsche Konten beschränkt werden
Shopbetreiber-Blog.de, 04.05.2017

In vielen AGB von Online-Händlern liest man, dass für die Auswahl der Zahlungsart Lastschrift die Angabe einer deutschen Kontonummer erforderlich ist. Dies ist aber unzulässig. Nach der europäischen SEPA-Verordnung müssen Unternehmen, die Lastschriften zum Einzug von Forderungen anbieten und verwenden, ihren Kunden ermöglichen, den Einzug aus allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union durchführen zu lassen. Die Wettbewerbszentrale hat deswegen mehrere Online-Händler abgemahnt.
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Sonstiges
Deutsche Großkonzerne planen digitale Plattform
WirtschaftsWoche, 08.05.2017

Mehrere große deutsche Konzerne wollen mit einer übergreifenden Daten-Plattform gegen die heutige Dominanz von US-Schwergewichten wie Google und Facebook ankämpfen. Mit dabei sind zunächst die Allianz, Axel Springer, Daimler, die Deutsche Bank mit der Postbank und der Kartendienst Here der deutschen Autobauer. Die Idee ist ein einheitlicher Zugang zu Online-Diensten. Die Umsetzung des Projekts stehe aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden. Heute wird im Netz oft eine Anmeldung über Profile bei Google, Facebook oder Twitter angeboten. In Europa gibt es immer wieder Kritik an der Dominanz von Daten-Plattformen aus den USA im Internet.
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Veranstaltungstipp: GS1 Praxistag Elektronische Rechnung am 20. Juni in Köln
GS1 Germany, 10.05.2017

Bereits zum 20. Mal lädt GS1 Germany zum Praxistag elektronische Rechnung. Über die vergangenen Jahre hat sich die Veranstaltung zu einem der wichtigsten Events entwickelt, wenn es um die effiziente Umsetzung elektronischer Rechnungen in EDI & ZUGFeRD geht und welche rechtlichen Anforderungen hinsichtlich Umsatzsteuergesetz, Abgabenordnung & Co. eingehalten werden müssen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz am 20. Juni 2017 stehen die Themen Prozessgestaltung, Best-Practices und Compliance. Spannende Praxis-Vorträge renommierter Unternehmen bieten Einblicke in aktuelle Entwicklungen der optimierten Rechnungsverarbeitung.
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Wohnatlas 2017 – Wo Immobilien künftig an Wert gewinnen
Postbank, 05.05.2017

In mehr als der Hälfte der 402 deutschen Kreise und Städte können Eigentümer davon ausgehen, dass der Wert ihrer Immobilie bis 2030 stabil bleibt oder weiter zulegt. Besonders Großstädte und die angrenzenden Kreise dürften auch in Zukunft zu den Regionen mit relativ hoher Wertsteigerung gehören. Dies sind Ergebnisse der Postbank-Studie Wohnatlas 2017, die die Immobilienmärkte bundesweit unter die Lupe nimmt. Im Vergleich deutscher Großstädte hat München die Nase vorn.
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