Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 51 / 2014     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
BaFin drängt Bausparkassen zur Kündigung von Altverträgen
Equens führt E-Mandate für SEPA-Lastschriften ein
Die EZB wird nicht zur Bad Bank
ERPB to address instant payments in euro
 
Kartenzahlungen
girocard-System: Zulassung des ersten SEPA-Fast-Terminals
Schweiz: Gebührensenkung im Kreditkartengeschäft
 
E- und M-Payment
Wie sieht die Zukunft des Bezahlens aus? Aktuelle Studie gibt Aufschluss!
DKB kooperiert mit Berliner Start-up Cringle
Microsoft erlaubt Zahlung mit Bitcoin
Apples Online-Store unterstützt PayPal
 
Sonstiges
Der Euro kommt nach Litauen
Deutsche nehmen die Inflation gar nicht mehr wahr
In Hamburg und Bayern ist die Kaufkraft am höchsten
Weihnachtsgeschenke auf Kredit sind für fast Alle tabu


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
BaFin drängt Bausparkassen zur Kündigung von Altverträgen
WirtschaftsWoche, 06.12.2014

Die BaFin befürchte, so die WirtschaftsWoche, dass die in Altverträgen garantierten hohen Guthabenzinsen von 3,5 Prozent und mehr die Kassen in Schieflage bringen könnten. Deshalb werbe die BaFin im Bundesfinanzministerium dafür, das Bausparkassengesetz so zu ändern, dass Altsparern künftig leichter gekündigt werden kann – notfalls sogar von der Aufsichtsbehörde selbst. Vor einer solchen „Generalermächtigung“ schrecke Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble allerdings zurück.
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Equens führt E-Mandate für SEPA-Lastschriften ein
Equens, 09.12.2014

Several banks have contracted Equens as their service provider for eMandates. The eMandates will be handled via a newly developed routing platform. Via this platform, Equens is able to facilitate several new types of transactions; not only eMandates, but also e-Identity transactions and e-payments (e.g. iDEAL and MyBank). The fact that all these different types of transactions can be handled via the same platform makes this a future-proof solution.
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Die EZB wird nicht zur Bad Bank
Zeit Online, 04.12.2014

Es ist eine Frage, die ein Tabu berührt und daher viele Analysten und Anleger umtreibt: Steigt die Europäische Zentralbank in den Ankauf von Staatsanleihen ein? Zwar gibt es im EZB-Rat eine klare Mehrheit für diese unkonventionelle Art der Notpolitik. Aber die EZB hat gerade erst mit dem Kauf von Pfandbriefen und Kreditverbriefungen begonnen, sie muss also deren Wirkung prüfen. Zudem muss sie bei all den unkonventionellen Maßnahmen viel aufklären und überzeugen. Vor allem von deutscher Seite hagelt es regelmäßig Kritik. Nicht immer ist diese Kritik an der EZB allerdings gerechtfertigt, so der Autor. Das zeigt sich am Widerstand gegenüber dem Ankauf von Kreditverbriefungen (Asset Backed Securities, kurz ABS). Sind die Vorwürfe stichhaltig?
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ERPB to address instant payments in euro
Europäische Zentralbank, 09.12.2014

In its second meeting, on 1 December 2014, the Euro Retail Payments Board (ERPB), a multi-stakeholder group chaired by the European Central Bank (ECB), decided to step up work on the topics of instant payments in euro, and person-to-person mobile payments and contactless payments. Instant payments, defined as solutions available 24/7/365 and resulting in the immediate or close to immediate interbank clearing of the transaction and crediting of the payee’s account, are the next frontier of development in the payments industry. The ERPB is concerned that the emergence of new solutions might end up creating a fragmented market in Europe for instant payments, similar to what existed in regular payments in the past.
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Kartenzahlungen
girocard-System: Zulassung des ersten SEPA-Fast-Terminals
VÖB, 08.12.2014

Die Deutsche Kreditwirtschaft hat Anfang Dezember 2014 das erste electronic-cash-Terminal auf Basis des europäischen SEPA-Fast-Standards (Financial Application Specification for SCF Compliant EMV Terminals) für die Akzeptanz der girocard am Point-of-Sale (POS) typzugelassen. Der Implementierung liegt unter anderem die europäische SEPA-Fast-Spezifikation zugrunde. SEPA-Fast stellt eine Alternative zur bisher rein girocard-spezifischen Implementierung der Zahlungsanwendung dar.
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Schweiz: Gebührensenkung im Kreditkartengeschäft
Neue Zürcher Zeitung, 15.12.2014

Die Einigung der Schweizer Wettbewerbskommission mit Anbietern am Kreditkartenmarkt soll den Einzelhandel jährlich um 50 bis 60 Mio. Franken entlasten. Die Gebühr ist in der Schweiz für inländische Transaktionen seit 2004 nach Interventionen der Wettbewerbskommission im Durchschnitt von knapp 1,7 % der Zahlungsbeträge auf 0,95 % gefallen. Die Kommission hat sich nun mit Herausgebern und deren Geschäftspartnern auf weitere Reduktionen geeinigt. Zum August 2015 soll die Gebühr im Durchschnitt auf 0,7 % sinken, und zum August des Jahres 2017 auf 0,44 %. Ob die Entscheidung zu tieferen Konsumentenpreisen führt, ist aber unklar.
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E- und M-Payment
Wie sieht die Zukunft des Bezahlens aus? Aktuelle Studie gibt Aufschluss!
E-Commerce-Leitfaden, 10.12.2014

Um herauszufinden, wie der Status quo hinsichtlich der neuartigen Technologien für das Bezahlen im stationären und im Online-Handel in Deutschland ist und wie sich die Trends für die Zukunft entwickeln könnten, hat das Team des E-Commerce-Leitfadens Händler zum Thema „Zukunft des Bezahlens“ nach ihren Einschätzungen befragt. Die Ergebnisse liegen nun vor und stehen allen Interessierten wie immer kostenfrei zur Verfügung.
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DKB kooperiert mit Berliner Start-up Cringle
Tagesspiegel, 12.12.2014

Die DKB arbeitet künftig mit dem Berliner Start-up Cringle zusammen. Über eine App können Kunden Geld von Handy zu Handy überweisen. Das Start-up stellt die App bereit, die Bank wickelt künftig für die Nutzer die Zahlungen im Hintergrund ab. Andere traditionelle Bankhäuser tun sich mit den neuen Fin-Techs schwerer.
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Microsoft erlaubt Zahlung mit Bitcoin
Zeit Online, 12.12.2014

Microsoft will sich an die Spitze des Bitcoin-Trends setzen: Das Unternehmen akzeptiert in den USA künftig die virtuelle Währung im Windows Store und auf der Spielekonsole Xbox. Microsofts US-Kunden können mit Bitcoin allerdings nur digitale Güter wie Spiele, Musik, Videos oder Apps für die Xbox kaufen. Die Bitcoin-Summe wird vor dem Kauf in Dollar umgerechnet, pro Tag darf ein Kunde höchstens 1.000 Dollar in Bitcoin ausgeben.
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Apples Online-Store unterstützt PayPal
ZDNet, 15.12.2014

Apple akzeptiert neuerdings Bezahlen per PayPal in seinem Online-Store. Das kommt für den einen oder anderen überraschend, da PayPal aufgrund eines Abkommens mit Samsung für den Bezahldienst Apple Pay nicht berücksichtigt wurde. Allerdings war PayPal bei iTunes und im App Store schon lange eine der angebotenen Optionen.
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Sonstiges
Der Euro kommt nach Litauen
Sächsische Zeitung, 15.12.2014

Mit dem Silvesterfeuerwerk verabschiedet sich Litauen um Mitternacht nach mehr als 20 Jahren von seiner nationalen Währung Litas und führt als 19. EU-Land den Euro ein. Nach einem harten Sparkurs in der Finanzkrise, in der die Wirtschaft 2009 um fast 15 Prozent einbrach, erfüllte Litauen nun problemlos alle Kriterien. Die Ostseerepublik gehört inzwischen wieder zu den wachstumsstärksten Staaten in Europa, leidet aber unter den Folgen hoher Auswanderung und wird eines der ärmsten Euro-Länder sein.
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Deutsche nehmen die Inflation gar nicht mehr wahr
Die Welt, 15.12.2014

Das gab es zuletzt während der Finanzkrise vor fünf Jahren: Die Preise in Deutschland steigen in der Wahrnehmung der Verbraucher nicht mehr. Die von der Großbank UniCredit ermittelte gefühlte Inflation rutschte im November auf 0,0 Prozent ab, während die offiziellen Daten des Statistischen Bundesamtes noch einen Anstieg von 0,6 Prozent ausweisen. Da Öl im Dezember nochmals deutlich günstiger geworden ist, dürfte die gefühlte Inflation am Jahresende sogar im negativen Bereich landen und auch Anfang 2015 dort bleiben.
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In Hamburg und Bayern ist die Kaufkraft am höchsten
Spiegel Online, 15.12.2014

Die Deutschen werden im kommenden Jahr mehr Geld für den Konsum zur Verfügung haben. Zu diesem Ergebnis kommt die Marktforschungsfirma GfK. Demnach können die Bundesbürger 2015 mit einem Plus von 572 Euro rechnen. Das ist eine Zunahme um 2,7 Prozent gegenüber 2014. Auf die 80,8 Millionen Einwohner in Deutschland entfallen damit im kommenden Jahr pro Kopf insgesamt 21.449 Euro. Bei einer erwarteten Inflationsrate von 1,4 Prozent bleibt den Bundesbürgern damit ein realer Kaufkraftzuwachs von 1,3 Prozent.
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Weihnachtsgeschenke auf Kredit sind für fast Alle tabu
Postbank, 04.12.2014

Das Weihnachtsgeschäft boomt und Experten rechnen mit Rekordumsätzen für die Händler in diesem Jahr. Beflügelt von einer hohen Beschäftigungsquote und niedrigen Zinsen greifen die Deutschen beim Geschenkekauf tief in die eigenen Taschen – „auf Pump“ wird dabei kaum ein Präsent finanziert. Knapp 71 Prozent aller (potenziellen) Kreditnehmer lehnen es kategorisch ab, ein Darlehen für Weihnachtsgeschenke aufzunehmen, so das Ergebnis einer aktuellen Postbank-Studie.
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