Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 29 / 2014     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Der Vatikan will seine Bank verkleinern
The rise of the digital bank
Banken erkennen den Wert von Technologie
Mit der richtigen Handhabung verliert die IBAN ihren Schrecken
 
Kartenzahlungen
girocard 2.0: Krieg im Kartenland?
MasterCard plant flächendeckend kontaktlosen Zahlungsverkehr
Schaffen Genossenschaftsbanken die GeldKarte ab?
 
E- und M-Payment
Yapital testet das Zahlen per Fingerabdruck
Illegale Bitcoin-Börse in Frankreich ausgehoben
 
Sonstiges
iBeacons: Testlauf bei Fluglinie Easyjet
Die Deutschen haben dicke Portemonnaies satt


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Der Vatikan will seine Bank verkleinern
Zeit, 08.07.2014

Die Vatikan-Bank wird Agenturberichten zufolge deutlich „zusammengestutzt“. Die Investment-Aktivitäten würden im Zuge der Neustrukturierung abgegeben, verlautete aus Vatikan-Kreisen. Das Geldhaus solle in ein Institut verwandelt werden, das vor allem Zahlungsdienste für die katholische Kirche erledige. Auch das Vermögen des Heiligen Stuhls solle künftig von einem neuen Bereich verwaltet werden. Die Details zur Reform werden noch bekanntgegeben.
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The rise of the digital bank
McKinsey, 16.07.2014

Across Europe, retail banks have digitized only 20 to 40 percent of their processes; 90 percent of European banks invest less than 0.5 percent of their total spending on digital. As a result, most have relatively shallow digital offerings focused on enabling basic customer transactions. Neither customers nor digital upstarts are likely to wait for retail banks to catch up. Recent analysis shows that over the next five years, more than two-thirds of banking customers in Europe are likely to be „self-directed“ and highly adapted to the online world. In fact, these same consumers already take great advantage of digital technologies in other industries – booking flights and holidays, buying books and music, and increasingly shopping for groceries and other goods via digital channels. Once a credible digital-banking proposition exists, customer adoption will be breathtakingly fast and digital laggards will be left exposed.
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Banken erkennen den Wert von Technologie
av-finance, 11.07.2014

Der Einfluss moderner Technologien erstreckt sich auf sämtliche Bereiche des Bankwesens. 77 % der Teilnehmer einer aktuellen Studie sind davon überzeugt, dass ihr Einfluss in den Bereichen Kundenzufriedenheit sowie der Fähigkeit zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben am höchsten sein wird. Nach Auffassung einiger Regulierungsbehörden reagieren die Banken allerdings zu langsam. Die Studie „The Benefits of Innovative Information Technology in the Banking Industry“ wurde von der Frankfurt School of Finance & Management, der New York University Stern School of Business and Management, der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, der Business Transformation Academy (Basel, Schweiz) und SAP durchgeführt.
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Mit der richtigen Handhabung verliert die IBAN ihren Schrecken
EFiS, 15.07.2014

Vor der ellenlangen IBAN muss sich niemand fürchten. Schon gar nicht, wenn sie in Blöcken und mit Leerstellen gut lesbar dargestellt wird. Probleme bereitet allerdings das Kopieren und Einfügen (Copy and Paste), denn der Software von Banken und Zahlungsverkehrsdienstleistern fehlt es viel zu oft an der Kompatibilität, um eine durch Leerstellen gegliederte IBAN verarbeiten zu können. Die EFiS EDI Finance Service AG empfiehlt den Entwicklern von Zahlungsverkehrsanwendungen daher, die Eingabefelder für die IBAN so zu programmieren, dass sie für ein flexibles „Copy and Paste“ zu nutzen sind.
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Kartenzahlungen
girocard 2.0: Krieg im Kartenland?
BargeldlosBlog, 07.07.2014

Am 8. April hat die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) gegenüber dem Bundeskartellamt eine Verpflichtungserklärung abgegeben, um ein Kartellverfahren in Sachen girocard-Gebühren abzuwenden. Man werde ab dem 1. November 2014 auf das seit 1989 geltende, einheitliche Händlerentgelt für girocard-Transaktionen (ehemals EC-Karte) verzichten, erklärten die vier Spitzenverbände DSGV, BVR, BdB und VÖB für ihre Mitglieder. Statt der bisherigen Gebühr von 0,3 Prozent vom Umsatz (mindestens 8 Cent) für girocard-Zahlungen sollen ab dem Stichtag nur noch bilateral mit den Kartenakzeptanten ausgehandelte Entgelte anfallen. Doch die Kreditwirtschaft ist gar nicht in der Lage, solche individuellen Gebühren abzurechnen. Andere sollen diese Arbeit machen und die weigern sich, dies zu den Bedingungen der DK zu erledigen. „Es herrscht Krieg zwischen Kreditwirtschaft und Netzbetreibern“, urteilt ein Branchenbeobachter.
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MasterCard plant flächendeckend kontaktlosen Zahlungsverkehr
Welt, 14.07.2014

Der US-Kreditkartenanbieter MasterCard plant in Deutschland in den kommenden drei Jahren eine Umstellung sämtlicher Transaktionen auf den kontaktlosen Zahlungsverkehr. Bis zum 1. Januar 2018 müssen dafür sämtliche rund 600.000 Terminals im inländischen Handel ausgetauscht werden. Bislang bieten nach Angaben von MasterCard nur rund 30.000 Terminals in Deutschland diese Möglichkeit. Mit der neuen Technologie müssten Kunden künftig ihre Kreditkarte nicht mehr in ein Gerät stecken, sondern könnten diese einfach an einem Terminal vorbeiziehen. Ab einem gewissen Betrag müssten sie zusätzlich noch ihre Geheimzahl eingeben. Für die Händler sei diese Maßnahme mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden, da die Terminals turnusmäßig ohnehin alle drei Jahre ausgetauscht würden, sagte der Deutschland-Chef von MasterCard.
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Schaffen Genossenschaftsbanken die GeldKarte ab?
BankLupe, 11.07.2014

Der genossenschaftliche Bankensektor bereitet offenbar den Ausstieg aus der GeldKarte vor. Die elektronische Geldbörse soll bis 2018 schrittweise abgeschafft, girocards bereits ab diesem Jahr nicht mit dem Chip ausgestattet werden. So findet sich auf der Homepage der Deutschen Skatbank, einem Ableger der VR-Bank Altenburger Land, ein „Hinweis zur schrittweisen Abschaltung der GeldKarte-Funktion ab 01.10.2014“. Dort heißt es: „Die GeldKarte wird schrittweise aus dem Markt genommen. Ab dem 01.10.2014 werden Ersatzkarten (nach Kartenverlust, Diebstahl, Defekt oder wegen Namensänderung) und Karten für Neukunden standardmäßig ohne GeldKarte-Funktion ausgeliefert. Gleiches gilt für den Regelaustausch Ihrer SkatbankCard mit Verfallsdatum 2014 oder später.“
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E- und M-Payment
Yapital testet das Zahlen per Fingerabdruck
Internet World Business, 04.07.2014

Wer verkaufen will, muss es dem Nutzer so einfach wie möglich machen, einen Kauf abzuschließen. Das Bezahlen per Fingerabdruck ist da nur eine logische Konsequenz, findet der Payment-Anbieter Yapital. Das Unternehmen testet dementsprechend derzeit die Sicherheit und Benutzbarkeit der Bezahlung per Fingerabdruck-Scan. Die Technologie könnte beim Zahlen mit dem Smartphone die PIN-Eingabe ersetzen.
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Illegale Bitcoin-Börse in Frankreich ausgehoben
Heise, 07.07.2014

In Frankreich wurden drei Verdächtige festgenommen, die ohne Lizenz der dortigen Bankaufsicht ACPR professionellen Online-Handel mit der virtuellen Währung Bitcoin betrieben haben sollen. Laut Bericht der schweizerischen Handelszeitung wurde ein 27-jähriger als Betreiber der Handels-Plattform verhaftet – der Vorwurf lautet unter anderem auf illegale Ausübung des Bankierberufs. Ferner nahmen die Behörden einen 36-jährigen als mutmaßlichen Komplizen sowie die Freundin des 27-jährigen in Haft. Dabei stellten die Behörden laut Bericht auch 388 Einheiten des Kryptogelds sicher – im Wert von aktuell rund 180.000 Euro. Die Handelsplattform wurde geschlossen, Pläne des Trios für ein Bitcoin-Kasino wurden gestoppt. Wie die französische Polizei mitteilte, wurden über die Website rund 2750 Transaktionen im Wert von über einer Million Euro abgewickelt.
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Sonstiges
iBeacons: Testlauf bei Fluglinie Easyjet
Heise, 09.07.2014

Die Billigfluglinie Easyjet hat einen Testlauf mit iBeacons gestartet. Die Technik soll Passagiere mit Informationen durch den Flughafen lotsen und beispielsweise am richtigen Standort daran erinnern, das Boarding-Ticket zu öffnen oder den Pass bereitzuhalten. Man sei die erste Fluglinie, die die Technik in Europa einsetze, teilte das Unternehmen mit. Die Bluetooth-Sender sind vorerst in London-Luton, London-Gatwick sowie am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle zu finden. Weitere Flughäfen folgen, wenn Nutzer die Funktion gut finden.
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Die Deutschen haben dicke Portemonnaies satt
PayPal, 08.07.2014

Wie beeinflusst der Umgang mit Geld unser Leben? Wie verbringen wir unsere Zeit – und wo verschwenden wir sie? Im Rahmen der aktuell vorgestellten Studie „Powering the People Economy“ gibt PayPal Antworten auf diese Fragen. Die Ergebnisse der Studie zeigen einen deutlichen Bedarf nach mehr Unabhängigkeit und Flexibilität, auch und vor allem im Hinblick auf den Umgang mit Geld. Bargeld kann dabei für die Deutschen eine echte Bürde sein. Mit 28 Prozent will ein knappes Drittel möglichst vermeiden, sich mit größeren Mengen Bargeld im Portemonnaie zu belasten. In Deutschland ist die Abneigung gegen gewichtige Geldbörsen sogar deutlich größer als beispielsweise in Großbritannien (20 Prozent) oder Frankreich (15 Prozent).
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