Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 27 / 2014     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Kunden müssen schlechteres Lastschriftverfahren befürchten
Angreifer räumen Bankkonten in Europa ab
EuGH: Verfahren des Überweisungsauftrags mit Unterschrift ist ein Zahlungsinstrument
 
Kartenzahlungen
Jeder Dritte zahlt lieber ohne Bargeld
Bahn fordert Millionensumme von Visa und Mastercard
 
E- und M-Payment
Was kostet das Bezahlen im Internet wirklich?
Bitcoin ist in Kalifornien legales Zahlungsmittel
 
Sonstiges
Veröffentlichung des ZUGFeRD-Formats in der Version 1.0
Dynamische Kontoverbindungen sind ein Bestandteil der Payment Domain Services


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Kunden müssen schlechteres Lastschriftverfahren befürchten
FAZ, 25.06.2014

Bislang gilt in Deutschland: Bankkunden können bei einem Lastschriftverfahren jeder Abbuchung von ihrem Konto innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen widersprechen und ihr Geld somit zurückholen. Nun könnte aber die neue EU-Richtlinie „Payment Services Directive“ (PSD2) diesen Verbraucherschutz durchlöchern. Im Zuge der Überarbeitung hat die Kommission den Vorschlag gemacht, dass bei Lastschriftverfahren das Rückgaberecht nicht mehr ausnahmslos gelten soll. Die Bundesbank hat sich nun erstmals zu diesem Vorstoß geäußert und Alarm geschlagen: „Der Vorschlag geht eindeutig zu Lasten des Verbraucherschutzes“, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Mittwoch in Frankfurt.
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Angreifer räumen Bankkonten in Europa ab
Golem, 25.06.2014

Im Januar 2014 sind rund 190 Kunden einer großen europäischen Bank Opfer der Cyberbetrugskampagne Luuuk geworden. Das gab das Sicherheitsunternehmen Kaspersky Labs bekannt. Angaben zum Namen der Bank wurden nicht gemacht. Innerhalb einer Woche soll ein Schaden von mehr als 500.000 Euro verursacht worden sein. Pro Konto wurden demnach Beträge zwischen 1.700 und 39.000 Euro abgebucht. Bei der Angriffsform Man-in-the-Browser (MITB) schaltet sich ein Trojaner zwischen Kunde und Bank, und die Darstellung der Originalwebseite wird verändert. Das Vorgehen lässt sich jederzeit wiederholen.
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EuGH: Verfahren des Überweisungsauftrags mit Unterschrift ist ein Zahlungsinstrument
Osborne Clarke, 23.06.2014

Der EuGH hat in einem aktuellen Urteil verschiedene Begriffe der Zahlungsdiensterichtlinie ausgelegt. Der EuGH vertritt unter anderem den Standpunkt, dass der Begriff des Zahlungsinstruments, der als Zahlungsauthentifizierungsinstrument in das deutsche Recht übertragen wurde, das Verfahren beleggebundener Überweisungen mit Unterschrift umfasst. Damit stellt sich der EuGH gegen die von der deutschen Regierung und auch die ganz überwiegend in der deutschen Literatur vertretene Auffassung, wonach ein Zahlungsauthentifizierungsinstrument stets die Verwendung personalisierter Sicherheitsmerkmale wie PIN und/oder TAN voraussetzt.
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Kartenzahlungen
Jeder Dritte zahlt lieber ohne Bargeld
BITKOM, 24.06.2014

Viele Verbraucher in Deutschland zahlen lieber ohne Münzen und Scheine. Im Geschäft greift jeder Dritte (34 Prozent) ab 14 Jahren bevorzugt zur girocard, Kreditkarte oder zu einem mobilen Zahldienst über das Smartphone. Dies entspricht rund 24 Millionen Bundesbürgern. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Beim Bezahlen ohne Bargeld liegt Deutschland noch weit hinter Großbritannien, Frankreich oder den skandinavischen Ländern“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.
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Bahn fordert Millionensumme von Visa und Mastercard
Wirtschaftswoche, 21.06.2014

„Aktuell fordern wir von Visa und Mastercard einen dreistelligen Millionenbetrag zurück“, sagte DB-Rechtsvorstand Gerd Becht im Interview mit der Wirtschaftswoche. „Die Kreditkartenfirmen haben jahrelang zu hohe Gebühren von uns kassiert.“ Die EU-Kommission hatte die beiden Unternehmen bereits zu hohen Bußgeldern verdonnert. „Eines dieser Unternehmen verzichtet auf die Verjährung unserer Ansprüche, das andere nicht. Deswegen klagen wir nun in London“, so Becht. Noch halte man die Geschäftsbeziehung zu beiden Firmen aufrecht.
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E- und M-Payment
Was kostet das Bezahlen im Internet wirklich?
ibi research, 30.06.2014

Die Kosten für die Zahlungsabwicklung im Online-Handel sind ein wichtiges Auswahlkriterium für Zahlungsverfahren. Doch welche Kosten kommen auf Sie als Online-Händler bei den jeweiligen Verfahren überhaupt zu? Und was sind insgesamt gesehen – unter Einbeziehung der verschiedenen Kostenfaktoren – die günstigsten Zahlungsverfahren? Helfen Sie uns, dies herauszufinden! Die Beantwortung unserer Fragen dauert ca. 15 bis 20 Minuten. Ihre Aussagen werden selbstverständlich vertraulich behandelt, an keine Dritten gegeben und anonym ausgewertet.

Als kleines Dankeschön für Ihre Hilfe besteht die Möglichkeit der Teilnahme an einem Gewinnspiel, bei dem fünf Karten für einen der kommenden E-Commerce-Tage (wahlweise in Berlin am 30.09.2014 oder in Chemnitz am 16.10.2014) sowie fünf gedruckte Ausgaben des E-Commerce-Leitfadens verlost werden.

Hier geht es zur Umfrage: www.ibi.de/zvkosten


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Bitcoin ist in Kalifornien legales Zahlungsmittel
Heise, 30.06.2014

Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, hat Ende vergangener Woche ein Gesetz unterzeichnet, das digitale Währungen wie Bitcoin, verschiedene Regionalgelder sowie Bonuspunkt-Systeme zu legalen Zahlungsmitteln im US-Bundesstaat erklärt. Damit wurde die bisherige Regelung aufgehoben, die für den Zahlungsverkehr allein die gesetzliche Währung US-Dollar vorsah, berichtet die LA Times.
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Sonstiges
Veröffentlichung des ZUGFeRD-Formats in der Version 1.0
FeRD, 25.06.2014

Das einheitliche Datenformat ZUGFeRD für elektronische Rechnungen steht ab sofort allen Interessenten in der Version 1.0 zur Verfügung. Fachleute sind sich einig: Mit der Veröffentlichung setzt sich der Siegeszug des elektronischen Rechnungsaustauschs in Deutschland fort. „Mit ZUGFeRD Version 1.0 wird der Austausch von strukturierten elektronischen Rechnungen in Wirtschaft und Verwaltung vereinfacht und wir verfügen damit bereits heute über ein einheitliches Datenformat für elektronische Rechnungen, das in enger Kooperation zwischen Wirtschaft und Verwaltung entwickelt wurde“, erklärte Stefan Engel-Flechsig, Leiter des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD).
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Dynamische Kontoverbindungen sind ein Bestandteil der Payment Domain Services
Ementexx, 01.07.2014

Payment Domain Services definieren einen einheitlichen Standard zur Bereitstellung verschiedener zahlungsrelevanter Funktionalitäten und Services unter Verwendung von (eigenen) Internetdomains. Sie bilden die Basis für den Datenaustausch und der Verbindung aller Marktteilnehmer im Zahlungsverkehr (Banken, Finanzdienstleister, Unternehmen und Privatpersonen). Dabei werden bewährte Internet-Konzepte, Methoden und Technologien in die Welt des Zahlungsverkehrs übertragen und mehrwertstiftend nutzbar gemacht.
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© 2014 ibi research

ibi aktuell: Studie „Informationssicherheit im E-Commerce 2014“ veröffentlicht

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