Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 5 / 2014     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
95 Prozent aller Geldautomaten laufen mit Windows XP
SEPA zwingt Banken, die Brücken einzureißen
 
Kartenzahlungen
Schweiz: Panne bei Debitkarten – Transaktionen doppelt verbuch
Visa sieht kontaktlose Kartenzahlung auf dem Vormarsch
Großkonzerne verklagen MasterCard aufgrund hoher Gebühren
 
E- und M-Payment
Apple arbeitet an Bezahldienst
SportScheck setzt Yapital jetzt auch in den Stores ein
Empfehlungen zur Sicherheit bei mobilen Zahlungen und die Folgen für Zahlungsdienstleister
Bitcoin-Regulierung: Die Staaten und das Kryptogeld
eBay UK richtet Kleinanzeigen für Bitcoin-Handel ein
 
Sonstiges
Eine neue Welle von Innovationen bei Finanzdienstleistern – 13. CIBI Innovationstag
giropay startet Altersverifikationssystem für Onlineshops
Jeder Vierte zahlt für redaktionelle Inhalte im Web


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
95 Prozent aller Geldautomaten laufen mit Windows XP
heise, 19.01.2014

Laut einem Bericht der Businessweek laufen immer noch 95 Prozent aller etwa drei Millionen Geldautomaten weltweit mit Windows XP. Das Aktualisieren der Geräte geht nur langsam voran, obwohl Microsoft bereits mehrfach ein Ende des Supports für Windows XP angedroht und wieder verschoben hat. Anfang April 2014 ist nun endgültig Schluss für das bald 13 Jahre alte Betriebssystem und das bedeutet, es wird keine Systemaktualisierungen oder Hot-Fixes für Sicherheitslücken mehr geben.
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SEPA zwingt Banken, die Brücken einzureißen
Viele Jahre haben die Banken ihren Kunden unbemerkt eine Serviceleistung erbracht, die im SEPA-Zeitalter nicht nur nicht mehr funktioniert, sondern kurzfristig auch noch Arbeit macht. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Kontobrücken, welche von den Banken immer dann im Hintergrund installiert wurden, wenn Bankleitzahlen weggefallen und durch andere ersetzt worden sind. Dies geschieht beispielsweise aufgrund von Fusionen zwischen Kreditinstituten oder bei der Zentralisierung von Bankleitzahlen innerhalb eines Kreditinstituts. Der Zahlungseinreicher kann im DTA-Verfahren somit unverändert die alten Bankleitzahlen nutzen und bekommt gar nicht mit, dass seine Bank diese Bankleitzahl – möglicherweise schon seit vielen Jahren – durch die richtige Bankleitzahl ersetzt hat.
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Kartenzahlungen
Schweiz: Panne bei Debitkarten – Transaktionen doppelt verbuch
Der Landbote, 23.01.2014

Wer als Schweizer häufig mit einer Debitkarte wie etwa Maestro-Karten bezahlt, ist vor Kurzem möglicherweise über seinen Kontostand erschrocken. Die Transaktionen mit solchen Karten sind am 21. Januar doppelt verbucht worden. Grund für den Lapsus seien technische Probleme: Beim Clearing der Transaktionen von Schweizer und Liechtensteiner Debitkarten kam es zu Verarbeitungsfehlern.
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Visa sieht kontaktlose Kartenzahlung auf dem Vormarsch
Der Handel, 22.01.2014

Kontaktlos, mobil oder sicher im Netz: Wie andere Anbieter auch setzt das Kreditkartenunternehmen Visa zunehmend auf neue Bezahlformen. Bereits in Schwung gekommen ist das kontaktlose Bezahlen mit Karte. Wie Visa berichtete, stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Kunden in Deutschland, die Einkäufe quasi im Vorbeigehen bezahlen, von 500.000 auf 1,7 Millionen.
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Großkonzerne verklagen MasterCard aufgrund hoher Gebühren
Handelsblatt, 23.01.2014

Mehrere Großkonzerne haben den US-Kreditkartenanbieter MasterCard nach einem Magazinbericht auf Schadenersatz verklagt. Dabei gehe es um Regressforderungen in „mittlerer bis dreistelliger Millionenhöhe“, berichtete das „manager magazin“. Zu den Klägern gehörten auch der Handelsriese Metro und die Deutsche Bahn, hieß es weiter. Hintergrund der Klage ist eine Entscheidung der EU-Kommission aus dem Jahr 2007. Die Brüsseler Behörde hatte damals MasterCard verboten, hohe Gebühren für grenzüberschreitende Zahlungen innerhalb der EU zu verlangen, weil diese nicht mit EU-Recht in Einklang stünden.
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E- und M-Payment
Apple arbeitet an Bezahldienst
FAZ, 26.01.2014

Der Elektronikkonzern Apple arbeitet laut einem Zeitungsbericht an einem mobilen Bezahldienst für seine Geräte. Der iTunes-Manager Eddy Cue habe Gespräche darüber geführt, Zahlungen für Produkte und Dienste abzuwickeln, schrieb das „Wall Street Journal“. Bei Apple haben rund 600 Millionen Kunden ihre Kreditkarten- oder Kontodaten hinterlegt, um zum Beispiel für Musik oder Apps zu bezahlen. Technisch hätte Apple alle Bausteine, um auf dieser Basis einen Bezahldienst aufzuziehen.
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SportScheck setzt Yapital jetzt auch in den Stores ein
Die Otto Group-Tochter Yapital baut die Reichweite ihrer kanalübergreifenden Payment-Lösung weiter aus. Nach Görtz und Rewe setzt jetzt auch der Filialist SportScheck die Bezahlmethode in seinen Läden ein. Zunächst nur in den Hamburger Läden, die weiteren Stores sollen in den kommenden Monaten folgen. Das Unternehmen, das ebenfalls zur Otto Group gehört, nutzt Yapital bereits seit Juli in seinem Online-Shop. Mit der Store-Lösung ist SportScheck nun der erste Händler, der das Bezahlen per Smartphone in allen Kanälen anbietet.
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Empfehlungen zur Sicherheit bei mobilen Zahlungen und die Folgen für Zahlungsdienstleister
Osborne Clarke, 14.01.2014

In der Folge der Empfehlungen zur Sicherheit bei Internetzahlungen und der Empfehlungen zu Kontozugangsdiensten veröffentlichte die EZB im November 2013 nunmehr die Vorschläge des SecuRe Pay Forums zu mobilen Endgeräten, die als grundsätzlich sicherheitsrelevant zu betrachten seien. Die EZB lädt damit die Zahlungsindustrie und andere Akteure des mobilen Zahlungsmarktes ein, die Vorschläge zu den Empfehlungen zu kommentieren. Kommentare können bei der EZB bis zum 31. Januar 2014 eingereicht werden.
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Bitcoin-Regulierung: Die Staaten und das Kryptogeld
heise, 20.01.2014

In immer mehr Staaten befassen sich die Finanzaufsichten mit der Kryptowährung Bitcoin: Jüngstes Beispiel ist Finnland. Dort stuft man das Kryptogeld laut Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg nicht als Währung, sondern als ein handelbares Wirtschaftsgut beziehungsweise wie einen Rohstoff ein. Zuvor hatte Kanadas Zentralbank in der vergangenen Woche laut Informationen des Wall Street Journal geäußert, Bitcoin nicht als gesetzliches Zahlungsmittel anzuerkennen. Welchen Status Bitcoin dort bekommen soll, ist allerdings noch nicht geklärt. Man beobachte die Entwicklung intensiv, hieß es.
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eBay UK richtet Kleinanzeigen für Bitcoin-Handel ein
WinFuture, 21.01.2014

eBay wird einen ersten groß angelegten Testlauf mit Bitcoins und weiteren Kryptowährungen starten. Ab dem 10. Februar wird der Handel über eine eigene Kleinanzeigen-Kategorie erlaubt, Auktionen dagegen verboten. eBay wird also als Vermittler fungieren, bei dem Anbieter ihre Coins zu Festpreisen verkaufen können. Die neue Rubrik gibt es dann auch erst einmal nur in Großbritannien, über ein Angebot in anderen Ländern ist noch nichts bekannt.
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Sonstiges
Eine neue Welle von Innovationen bei Finanzdienstleistern – 13. CIBI Innovationstag
ibi research, 28.01.2014

Es rollt eine neue Welle von Innovationen bei Finanzdienstleistern heran. Der Aufbruch ist deutlich zu spüren: Finanzdienstleister befreien sich ein ganzes Stück weit aus den Fesseln, die ihnen die Finanzkrise unvermeidlich angelegt hatte. Eine Vielzahl von Innovationen fließt in den Markt. Mehr und mehr Ansätze gehen von der Kundenschnittstelle aus, mit vielen interessanten Experimenten rund um Kanäle und Plattformen. Aber auch bei den einst so "langweiligen" Payments tut sich nach SEPA eine Menge, mobil wie stationär. Und Anlageprozesse und Kreditseite sind immer für Überraschungen gut.

Als Forschungs- und Beratungsinstitut bringen wir auch beim CIBI Innovationstag 2014 am 20. März in München wieder etablierte Finanzdienstleister, Start-ups und „Attacker“, ausgewählte Anbieter, Wissenschaftler und Vertreter der öffentlichen Hand (z.B. Aufsicht) zusammen, um produktiv und offen über Themen rund um Innovationen im Banking zu reden.
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giropay startet Altersverifikationssystem für Onlineshops
Check24, 14.01.2014

Der Bezahldienst giropay bietet ab sofort einen neuen Service für Online-Händler an, der das Alter von Kunden prüft, ohne dass diese sich registrieren oder dafür bezahlen müssen. Einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Mitteilung des Unternehmens zufolge nutzt das neue Altersverifikationssystem „giropay-ID“ dafür den bestehenden Zugang zum Onlinebanking mit PIN und TAN. Der Händler kann dabei nicht auf die Kontodaten zugreifen – die Bank informiert ihn lediglich, ob der Käufer bereits volljährig ist.
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Jeder Vierte zahlt für redaktionelle Inhalte im Web
InternetWorld, 13.01.2014

Immer mehr Medien setzen auf kostenpflichtige Artikel im Web. Einer Bitkom-Umfrage zufolge zahlt bereits jeder vierte Internetnutzer in Deutschland für redaktionelle Online-Inhalte. Auch viele Leser, die dies noch nicht tun, erklären sich grundsätzlich dafür bereit. Bereits 25 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland geben Geld für journalistische Inhalte aus. Am zahlungsfreudigsten sind demnach die 30- bis 49-Jährigen mit einem Anteil von 31 Prozent. In der Altersgruppe der über 65-Jährigen zahlen hingegen nur 13 Prozent der Internetnutzer für solche Inhalte.
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ibi aktuell: Aktuelle Studie: SEPA-Umsetzung in Deutschland - Januar 2014

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