Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 3 / 2014     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
SEPA Migration - Quo Vadis
EPC ruft zu pünktlicher SEPA-Umsetzung auf
SEPA: Auf der Suche nach den Gründen für die geplante Fristverlängerung
Banken sind nicht begeistert über die SEPA-Verzögerung
HDE unterstützt den Kommissionsvorschlag und sammelt SEPA-Probleme der Praxis
Die Hälfte der Bankfilialen könnte verschwinden
 
Kartenzahlungen
Größter europäischer Service für mobiles kontaktloses Bezahlen startet in Spanien
 
E- und M-Payment
E-Payment-Trends 2014
 
Sonstiges
Der neue 10-Euro-Schein wurde vorgestellt
US-Ökonom Summers will Bargeld abschaffen
Jeder Vierte zahlt für redaktionelle Inhalte im Internet
Samwers investieren in britische Kreditplattform Iwoca


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
SEPA Migration - Quo Vadis
EFiS, 15.01.2014

Ein überraschendes Ergebnis brachte eine EFiS-Umfrage in Dreieich bei den Lastschriften. Eigenen Angaben zufolge wollen 30 Prozent der befragten Vereine bei ihren Geldgeschäften die Lastschrift nicht oder nicht mehr nutzen.
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EPC ruft zu pünktlicher SEPA-Umsetzung auf
European Payments Council, 13.01.2014

In einer Stellungnahme zu den Plänen der EU-Kommission hat der European Payments Council klargestellt, dass die Verlängerung der Umstellungsfrist für SEPA und somit die Tolerierung von Altverfahren noch längst keine beschlossene Sache sei. Er appelliert deshalb nachdrücklich an die Marktteilnehmer, die SEPA-Umstellung bis zum 1. Februar 2014 fristgerecht abzuschließen.
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SEPA: Auf der Suche nach den Gründen für die geplante Fristverlängerung
Handelsblatt, 10.01.2014

Vermutlich sechs Monate Gnadenfrist – jeder der schon mal ein Projekt geleitet hat, weiß solch ein Zugeständnis normalerweise zu schätzen. Umso mehr erstaunt die allgemeine Unzufriedenheit mit dem Vorschlag des französischen EU-Kommissars Michel Barnier, bei der Umstellung auf SEPA eine Karenzzeit von sechs Monaten zu gewähren. EU-Parlament und EU-Rat müssen diesem Vorschlag allerdings noch zustimmen. Doch Regierung, Notenbanken, Wirtschaftsverbänden und Banken reagierten durchaus skeptisch. Angesichts dieser Eintracht stellt sich die Frage: Warum möchte die EU-Kommission die Reißleine ziehen? Und was könnte die Ursache hierfür sein?
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Banken sind nicht begeistert über die SEPA-Verzögerung
Berliner Zeitung, 10.01.2014

Durch die geplante Verschiebung der Einführung des neuen europaweiten Zahlungssystems SEPA um ein halbes Jahr kämen hohe Kosten auf die deutschen Banken zu. „Die Banken müssen nun das alte und das neue System weitere sechs Monate parallel laufen lassen. Das verursacht hohe zusätzliche Kosten“, so der Sprecher des Bankenverbandes BdB, Thomas Schlüter. Zudem hätten die Kreditinstitute für die ursprünglich zum 1. Februar vorgesehene Umstellung einen entsprechend höheren Personaleinsatz geplant, der nun vorerst nicht nötig werde. „Das alles ist sehr unerfreulich“, sagte der BdB-Sprecher. Er appellierte an die Unternehmen, die eine Umstellung auf SEPA noch nicht vollzogen hätten, die Verschiebung nicht zum Anlass zu nehmen, das Thema erneut auf die lange Bank zu schieben. Die Wirtschaft räumt indes ein, dass sie zum Teil für die Probleme mitverantwortlich sei, so die Berliner Zeitung.
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HDE unterstützt den Kommissionsvorschlag und sammelt SEPA-Probleme der Praxis
HDE, 09.01.2014

Der Handelsverband Deutschland (HDE) unterstützt den Vorschlag der EU-Kommission zur Verlängerung der Übergangsfrist zum europäischen Zahlungsraum SEPA. Die ursprüngliche Frist bis zum 1. Februar 2014 sei zu kurz gewesen. In den vergangenen Wochen und Monaten sei deutlich geworden, dass die Unternehmen beim Umstieg auf SEPA nicht auf erprobte Zahlungsprozesse und verlässliche Software vertrauen könnten, was entsprechende Fehler und Probleme gezeigt hätten. Die Anwendung der neuen Prozesse im Massenbetrieb zum 1. Februar wäre somit mit hohen Risiken verbunden gewesen. Jetzt können die SEPA-Projekte mit der gebotenen Sorgfalt weitergeführt werden.
Um möglichst schnell Fehler zu beseitigen bzw. nicht dieselben zu machen, sammelt der HDE zentralisiert (auf Wunsch anonymisiert) aktuelle SEPA-Probleme, insbesondere auch im Interbankenbereich. Wenden Sie sich hierzu bitte direkt an Ulrich Binnebößel vom HDE.
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Die Hälfte der Bankfilialen könnte verschwinden
Der Standard, 01.01.2014

In einem Interview mit Der Standard erläutert der Geschäftsführer des ibi, Prof. Dr. Hans-Gert Penzel, warum er glaubt, dass die Digitalisierung die Banken auf dem falschen Fuß erwischt. Seiner Meinung nach seien die Banken zu langsam bei komfortablen Lösungen für Kunden.
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Kartenzahlungen
Größter europäischer Service für mobiles kontaktloses Bezahlen startet in Spanien
VISA, 19.12.2013

Visa Europe startet zusammen mit der spanischen CaixaBank und den Mobilfunknetzbetreibern Orange, Telef˛nica und Vodafone den größten europäischen Service für mobiles kontaktloses Bezahlen. Von Februar 2014 an können Kunden der CaixaBank mobiles Bezahlen per Smartphone mit NFC-Technologie nutzen. Die Partnerschaft mit den Mobilfunkbetreibern sorgt dafür, dass die Kartendaten von teilnehmenden CaixaBank-Kunden sicher und verschlüsselt auf einer kontaktlosen SIM-Karte gespeichert werden. Mit der App der CaixaBank können Kunden an allen Terminals im Handel bezahlen, die kontaktloses Bezahlen mit Visa akzeptieren. Orange, Telef˛nica und Vodafone repräsentieren mehr als 80 Prozent des gesamten spanischen Mobilfunkmarktes. Damit ist dieser Service von Beginn an für eine große Kundenzahl zugänglich.
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E- und M-Payment
E-Payment-Trends 2014
WAZ, 09.01.2014

Der Online-Handel wächst und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neue Rahmenbedingungen, wie etwa die Umstellung auf den gemeinsamen europäischen Zahlungsraum SEPA, neue gesetzliche Regelungen, Änderungen im Kaufverhalten der Konsumenten und auch neue Geschäftsmodelle, stellen E-Commerce-Betreiber vor komplexe Herausforderungen. Zugleich eröffnen diese Veränderungen aber die Chance auf Umsatzsteigerungen. Mirko Hüllemann benennt die fünf wichtigsten E-Payment-Trends für 2014 und erläutert, was Online-Händler dabei beachten müssen.
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Sonstiges
Der neue 10-Euro-Schein wurde vorgestellt
Europäische Zentralbank, 13.01.2014

Am 13. Januar 2014 präsentierte Yves Mersch, Mitglied des Direktoriums der EZB, im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main die zweite Banknote der Europa-Serie der Euro-Banknoten, den 10-€-Schein. Die Sicherheitsmerkmale des Geldscheins wurden der Öffentlichkeit schon einige Wochen zuvor vorgestellt. Ausgabedatum der neuen 10-€-Banknote ist der 23. September 2014. Die übrigen Stückelungen der Europa-Serie werden in den kommenden Jahren schrittweise in aufsteigender Reihenfolge in Verkehr gebracht.
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US-Ökonom Summers will Bargeld abschaffen
Tagesspiegel, 13.01.2014

Harvard-Ökonom Larry Summers, der unter US-Präsident Bill Clinton Finanzminister war, hat kürzlich auf einer Forschungskonferenz des Internationalen Währungsfonds einen radikalen Vorschlag gemacht, der seither debattiert wird. Das Bargeld solle abgeschafft werden, damit Staat und Banken den Zinssatz deutlich unter Null drücken könnten. Das hieße, dass jeder, der Ersparnisse auf dem Konto hat, einen bestimmten Prozentsatz jedes Jahr draufzahlen muss. Da bei diesem Szenario viele Leute Bargeld im Safe horten würden, müsse man das Bargeld abschaffen, damit Staat und Banken Zugriff haben und das Konzept durchsetzen können. Zudem würden die Leute dann ihr Geld lieber ausgeben, was die Konjunktur anschieben würde.
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Jeder Vierte zahlt für redaktionelle Inhalte im Internet
BITKOM, 13.01.2014

Ein Viertel (25 Prozent) aller Internetnutzer in Deutschland gibt im Internet bereits Geld für journalistische Inhalte aus. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Mit einem Anteil von 31 Prozent werden kostenpflichtige redaktionelle Angebote am stärksten von den 30- bis 49-Jährigen genutzt. In der Generation 65-Plus sind es dagegen nur 13 Prozent der Internetnutzer. „Die so genannte Kostenloskultur im Internet ist weniger stark ausgeprägt als immer wieder angenommen wird“, sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Viele Verbraucher sind bereit, auch für interessante redaktionelle Inhalte im Web zu bezahlen, wenn sie einen angemessenen Preis haben und sich bequem abrechnen lassen.“
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Samwers investieren in britische Kreditplattform Iwoca
Gründerszene, 13.01.2014

Global Founders Capital, der Fonds von Oliver und Marc Samwer sowie Fabian Siegel, beteiligt sich an einer britischen Kreditplattform: Gemeinsam mit dem luxemburgischen Fonds Redline Capital führt Global Founders Capital eine Finanzierungsrunde von fünf Millionen britischen Pfund für Iwoca an. Iwoca wurde im März 2012 in London gegründet und bietet Kurzzeitkredite für kleine Online-Shops. Das Start-Up hat dabei besonders Händler im Fokus, die ihre Produkte über eBay und Amazon verkaufen. Ähnlich wie die im Dezember vom Samwer-Inkubator Rocket Internet gelaunchte Kreditplattform Lendico analysiert bei Iwoca ein Algorithmus die Kreditwürdigkeit der Kunden. Statt auf Schufa-Daten greift die Technologie der Briten dabei auf Verkaufszahlen und Kundenfeedback der Shops zurück.
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